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Thema: I: Eternal Flames
Kane

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I: Eternal Flames 15.04.2011 05:20 Forum: Im Ring

Schlagartig wird die Halle in ein dunkles Licht gerückt. Ein jeder hat die Chance zu den dunklen Klängen der verstimmten Gitarre ein Video mitzuerleben, das von der Ankunft des Engels spricht. Die 8. Posaune ertönt, es ist an der Zeit die Mysterien in das rechte Licht zu rücken und die Era der Wahrheit einzuläuten. Wie die Lämmer vor der Schlachtbank stehen die Zuschauer in Reih und Glied hinter den Absperrungen und betrachten das Schauspiel das sich ihnen auftut als die stählerne Konstruktion der Rampe mit einem undurchsichtigen Nebel überzogen wird. Die Klänge werden endlich zu einem zusammenhängenden Teppich, getragen von den leuchtenden Buchstaben die sich auf der großen Leinwand einfinden. KANE. Der Messias, geboren im Höllenfeuer, befindet sich unter ihnen.



Adrett, beinahe perfekt zu nennen, gekleidet erscheint das so oft als Tier verschriene Monster auf der Rampe. Er trägt einen grauen Anzug, der über den massigen Körper und die ungehemmte Kraft die in diesem wohnt hinwegtäuscht und sich so perfekt an die grob geschnittene Form des Mannes anschmiegt. Das Lächeln auf seinem Gesicht ist das Lächeln eines Sünders, eines Hetzers, eines Teufels, eines Demagogen. Wie man ihn nennen mag, er bleibt eine eindrucksvolle Erscheinung. Seine Erscheinung spricht eine gänzlich andere Sprache als die so düster anmutende Musik, die noch immer aus den in der Halle arrangierten Lautsprechern dringt. Kane spielt mit der Kontroverse, er reisst zu beiden Seiten die Grenzen nieder um Gut und Böse miteinander zu verschmelzen. Sein Körper setzt sich in Bewegung, starrer als so manch anderer Athlet dieser Promotion, doch von irgendwo auch mit einer ungeahnten Leichtigkeit beflügelt. Die Zuschauer wissen nicht wie auf ihn reagieren sollen, es bleibt offen welchen Eindruck der Bruder des Totengräbers bei ihnen hinterlässt. Die Furcht jedoch ist schon jetzt in den Gesichtern mancher Anhänger dieser Promotion zu lesen - und der Rest versteckt sie doch auch in ihren Herzen findet sich dieser kleine, schwarze Splitter. Über die Treppe betritt Kane den Ring. So manch einer würde jetzt auf die feurige Begrüßung hoffen, die er den Betrachtern immer entgegenbrachte - doch sie bleibt aus. Wie eine Statue lässt er sich von allen Seiten im Ring ansehen und bittet mit ruhiger Stimme um ein Mikrofon.

KANE
Ich.. ich spreche zu euch an diesem, heutigen Tag, zum ersten Mal aus voller Inbrunst. Es ist mir ein so drängendes Anliegen, heute vor euch zu treten um euch teilhaben zu lassen, an meinen Worten, die so wichtig werden können für euch.

Jetzt jedoch hat sich unter den Massen der sonst so fanatisch anhänglichen Zuschauer eine leichte Abneigung eingeschlichen. Es stört sie das sie die Worte des Höllenfeuer-Messias nicht vernehmen können. Nein, sie sind nicht taub, sie sind nicht schwer von Begriff - nur sehr, sehr wenige, die wenigsten um genau zu sein, sprechen diese Sprache. Deutsch. Etwas, das man nicht versteht kann man nicht mögen. Es erweckt nur noch mehr diesen leichten, abgehobenen Aspekt, den die ganze Erscheinung Kane's hier vermittelt. Doch noch etwas passiert. Die harte Akzentuierung, die Aussprache bestimmter Buchstaben und das gar nicht weich klingen wollende S bewirken das Aufkeimen noch größerer Furcht. Doch auch Respekt mischt sich in die Emotionen der Zuschauer. Kann es nur an der Sprache liegen? Vielleicht ist es die Kombination der ganzen Präsenz, doch irgendetwas an diesem Mann ist besonders.

KANE
Fürchtet euch nicht vor dem Klang meiner Stimme. Fürchtet euch nicht vor meinem Aussehen. Furcht vor mir sollt ihr nicht haben. Nichts liegt mir ferner als Angst zu säen, wo ich doch ein Licht in die Welt tragen will, das heller scheinen soll als alles zuvor gekannte. Fürchten sollen mich nur die, die Unrein sind. Die den Schmutz, die Verderbtheit, nicht von ihrem Antlitz waschen können. Die sich Instinkten hingeben, die ihren Gelüsten erliegen, nicht nur dem fleischlichen Verlangen. Ich stelle keine Bedrohung dar für jene, die einen ehrbaren Weg eingeschlagen haben. Doch wer unter uns ist es, der von sich behaupten kann, ein Vorbild zu sein? Diese Welt.. es war mir am Anbeginn der Zeit schon klar. Sie ist schön. Sie ist dem Paradies nachempfunden. Doch Zorn, Trauer, Neid, Gier.. sie entstellen ihr gesamtes Antlitz. Bis in die tiefsten Wurzeln, die den Grund darstellen für alles, was ihr euch aufbauen könnt, zieht sich diese Verderbtheit. Alles was ihr tut ist Sandschlösser zu bauen, ohne zu ahnen das die Flut kommt.. und alles mit sich zieht.

Er musste sich erkenntlich zeigen, sich verständlich machen. In normales Englisch ist er gewechselt und endlich zeigen sich die ersten Regungen in den Massen. Sie sind noch immer verunsichert von seinen Worten. Verspricht er ihnen doch einerseits Balsam, eine gewisse Art des Schutzes und prophezeiht ihnen dennoch im gleichen Atemzug das drohende Unheil. Doch Kane kann es ihnen auch nicht verübeln. Einsicht und Weitsicht sind Dinge, die nicht jedem in die Wiege gelegt wurden. Der Messias atmet schwer ein, tiefe Furchen graben sich in sein Gesicht während sich seine Stirn runzelt und seine Augenbrauen sich hinabsenken um seinen generell schon schwerfälligen Blick noch ein Stück zu verengen.

KANE
Seht mich an und erkennt - ich bin nicht der Richter. Ich habe zwei Funktionen auf dieser Mission, die ich austrage auf dieser materiellen Ebene. Ich bin die Warnung. Ich stehe stellvertretend für das, was passieren kann. Ich soll euch aufzeigen, das eure Wege falsch sind. Wenn ihr den rechten Weg erkennt, so gibt es Hoffnung für euch, für eure Brüder, Schwestern, Kinder und auch eure Väter. Aus Mitgefühl, aus Sorge und aus Angst versuche ich zu bekehren, versuche meine Worte geltend zu machen damit man sich ihnen nach richtet. Doch gerichtet wird von jemand, der sich über menschliche Wege stellen kann. Ich führe nur den Richtsspruch aus, vollstrecke und henke. Es ist nicht an mir zu entscheiden, wen es trifft, doch ich habe die Einsicht. Ich kann euch vielleicht vor dem Urteil schützen. Doch wenn es gefällt ist, so sind mir die Hände gebunden. Keine göttliche Fügung wird sich einmischen, keine Unterbrechung wird für eine Verschiebung sorgen. Dem Urteil muss Folge geleistet werden. Und ich wasche meine Hände dabei in Unschuld.

Die biblische Anspielung verschafft ihm keine Freunde, doch sie verschafft ihm Respekt. In seiner Stimme schwingt ein stummes Klagen mit, eine Art Verzweiflung und Schmerz, die jedem bedeutet wie sehr er mitfühlt mit den Verdorbenen. Er ist nicht gnadenlos, er ist nicht ohne Mitleid. Er ist nur das Werkzeug, dessen Wille sich nach dem unantastbaren Befehl richtet. Das wahre Böse ist nicht greifbar, kann nicht auf einen fleischlichen Körper wie den Kane's übertragen werden. Doch wer wird so viel Weisheit besitzen, das nicht nur zu hören sondern auch zu verstehen? Nicht viele. Um seinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen ringt der Messias mit den Händen, stellt die Gebundenheit und diesen Zweifel, diese Auflehnung dar. Doch es bringt nichts. Er muss folgen.

KANE
Justin Gabriel. Deine Erscheinung verspricht die eines reinen Wesens. Doch wir alle wissen wie sehr eine visuelle Präsenz abweichen kann von der Realität. Vielleicht bin ich selbst ein Beispiel dafür, das man nun heranziehen kann. Was aber steckt in dir, aufstrebender Recke? Welche Leichen versuchst du zu verbergen? Welche Schatten stehen hinter dir? Welche dunklen Stellen bedecken dein makelloses Auftreten? Bist du bereit dafür, dich richten zu lassen? Ich frage dich, ob du rein bist, Justin Gabriel. Ob du dich einem Gericht stellen kannst und Unschuld vorweisen kannst. Ich würde es mir sehr für dich wünschen, Justin Gabriel, denn die ewigen Flammen der Verdammnis schmerzen. Wenn du die Güte besitzen würdest, dann komm zu mir. Folge meinem Ruf, Justin Gabriel. Zeig dich mir und lass mich mit eigenen Augen sehen, ob ich ein Urteil werde ausführen müssen oder nicht. Ich warte, mein Freund. Ich warte...

Kane seufzt und lässt das Mikrofon sinken. Es ist an dem Mann aus Südafrika um hier seinen Einzug zu halten und vor dem Messias vorzusprechen. Wird er dieses offene Aufeinandertreffen wählen oder wird er schon jetzt die Flucht ergreifen, um nicht gerichtet werden zu müssen. Die Uhr tickt...


*Für meinen Gegner. Du kannst gerne auch mehr posten, nur würde ich mir dann auch Zeit zum reagieren wünschen.*

Thema: Insanity! Live (19.04.2011)
Kane

Antworten: 13
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11.04.2011 01:43 Forum: Verfügbarkeit

Macht doch bitte etwas Erstlingsgerechtes.

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