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Thema: braindead
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23.05.2011 22:50 Forum: Sonstige

Greed musterte seine kleine Füchsin ausgiebig wie ein Künstler sein Portrait, das er nach einem exzessiven Drogenrausch und stundenlangem Kampf gegen die Gesetze der Physik gezeichnet hatte. Bunte Farben die es trotzdem schafften melancholisch, hypnotisch und berauschend zugleich zu wirken. Nichts leuchtete darauf. Einzig das giftige grün brannte wie zwei Neonkugeln die ihn erwartungsvoll fixierten. Wie viele solcher Blicke ihn wohl schon getroffen haben müssen? Man mag es nicht in Zahlen beschränken. Es überdauerte Menschenleben. Nicht ihre. Aber das der anderen. Ein hundert Leben für diesen Blick, gefolgt von einem zufriedenen Lächeln und dem Kuss einer Schlange. Das Angebot, das nur ein Narr ausschlagen würde. Und sie alle waren närrischer als der Narr, der sich um des Gift des Tieres Willens tötete.

Eine tiefe Verbeugung senkt den aristokratischen Körper des Vampirs nieder. Mit jedem Zentimeter wuchs die Intensität ihres Geruches. Ihres Parfums nach Schweiß, Blut und Gier. Während seine Lippen den Krallen seiner Bestie immer näher kam, blickten seine graphitschwarzen Augen zu ihr hinauf den man lediglich unter jungen Erwachsenen kannte. Begehren, Sinnlichkeit, die Gier zu besitzen und sich satt zu sehen, zu schmecken, zu ficken. Aber dieser Magen besaß ein Loch. Durchstochen von den Krallen die er küsste und ihn dürstend machten. Dürstend nach mehr. Nach Fleisch. Nach Blut. Nach Gift. Kurzum – nach ihr.

Den Kuss des Anstands vorsichtig lösend, hebt der den Degen aus ihrer Hand wie es die Ritter tun, denen ein ehrwürdigerer Moment nicht einzufallen vermochten. Das Heft drückte die Klinge nach oben und er besah das Spiegelbild das ihn seelenlos zeichnete. Geistlos, gedankenlos, Tod. Ein zufriedenes Grinsen umschmeichelte seine Lippen die seine feuchte Raubtierfänge strahlen ließ.

»Ich seh Gestalten, sie ziehen durch Feuerrauch. Ich lasse dich nicht hier, ich sage den Teufeln du kommest auch...«, summen leise seine zückenden Mundwinkeln als die Schwärze seiner Augen die Kieltreiberin seiner Seele in sich einsaugen.

Die Klinge zur Seite gedrückt um Platz zu schaffen. Ihre stumpfen Rohlinge mögen nichtmehr mit der flachen Seite zueinander zeigen. Eiserne Vorhänge sind sie die Lippen verzweifeln lassen. Sei es umgekehrt! Seien die Schneiden zu ihnen gerichtet. Mögen sie sich küssen so intensiv durch die scharfe Kante bis sich ihre Münder halbieren und blutverschmiert zueinander finden!

Einen Schritt geht er näher heran. Einen Letzten lässt ihre stolz behüteten Brüste seinen Solarplexus auffangen. Ein Blick hinab in diese verseuchten Giftaugen die derart diabolisch und widernatürlich sind, dass sie ein Erzengel oder schlimmer sein muss. Ein Frischgeborenes. Ein Tier. Frei von Gewissensbissen. Magnete die ihn anziehen und hinunter beugen. Ihre Lippen tippen aneinander während er ihren blutzertröpfelten Finger aufhob und rituell an seinem Kinn entlang gleiten lässt. Ein schiefes Grinsen deutet seine innerste Zufriedenheit an.

Diese spitze Kralle umspielt die Zeichnungen seines Mundes ehe er hinein gleitet und besogen wird wie es Lacey einst so gerne mit seinem Federkiel der Fruchtbarkeit tat. Die Blutgefäße schießen verwirrt das Blut in unterschiedliche Richtungen und lässt die roten und weißen Soldatensuppe zur Wunde marschieren. Doch den Sog können sie nicht bekämpfen. Es ist zwecklos.

»Glückliche Elfe, dein Abend ist nichtmehr weit. Mit schwarzen Schatten ziehn wir in die Einsamkeit..«

Genüsslich wird der Zapfhahn herausgezogen und von ihm abgelassen. Der Degen wirbelt sich in geübten Sequenzformen neben die beiden anschmiegenden Körper bis sie hinter Lacey als Sicherheitsstange prangert. Mit geschlossenen Augen stiehlt seine über Wangen wandernde Nase den Duft ihres Seins und konserviert ihn zu besinnlicher Intensität die in einen exzessiven Rausch versetzt. Eine Schlange – die Herrscherin seiner Löwenhöhle – stiehlt sich hinauf und leckt ihren Kiefer entlang um das rohe Fleisch zu würzen. Eine Bahn die sie bis zum Halse führt. Eine Tiefe die ihn zur Beuge zwingt.

»Schließ deine Augen und siehe sie hundertfach. Wirst nie mehr schlafen und nie wirst du wieder wach... Drohende Tage hast du zuviel verbracht. Heut gehst du auf den Weg in die lange Nacht. Glückliche... Elfe...«

Ein Schnurren entflieht seiner Nase als er den Mund öffnet und die Zähne tief in ihren Adern am Halse versengt. Durch winzige Löcher saugt er ihr die Lebenskraft aus dem Leib während es sich in seinen Augen zu sammeln scheint. Rote Pigmente überdecken in flockenhaften Flecken die weiße Ewigkeit. Der Geschmack von Hass, Jähzorn, verseuchte Liebte und Missgunst durchflutet seinen Mund und umschmeichelt seinen Gaumen mit zarten Messerstichen die ihn erinnern sollen, welches Leben er zu nehmen gedenkt. Wenn man es denn als solches preisen möchte. Und es scheint für ihn, als hätte er ihr an ihrer Seele geleckt.

Ein Moment der wie eine Ewigkeit zu dauern vermag in dem sich die gesamten Geschehnisse noch einmal in Zeitlupe vor seinem geistigen Auge abspielt. Das erste Treffen, als sie ihm gefälschte Blumen schenkte um ihn zu betäuben. Die Kratzspuren die sie ihm antat, als sie aus dem Käfig sprang und wie eine Furie auf ihn einstach. Der Blick auf ihrem Gesicht, als sie ihn mit Cindy inflagranti erwischt hatte und sich eine Glasscherbe in den Oberschenkel rammte. Der folgende öffentliche Hohn. Das Match indem er ihr die Rippen brach. Als sie zurückkehrte um nach abgetrennten Fingern leckte. Wie sie gemeinsam in Hells Kitchen auf Jagd begaben und eine Bar dezimierten. Oder die vielen Leben die sie genommen hatten um ihr Dessert mit einem dezenten Schauspiel vorzuwürzen. Ähnlich der Geschmack ihrer Waffenmanie die ihn aus der Kälte eines Dolches befreite. Der kleine Funken der Engeligen als sie sich als Sean O’Haire ausgab und darin herumstolzierte und wild kicherte. Erinnerungen an das rothaarige Mädchen das Staubflocken sammelte um kleine Türme zu bauen und Whiskey für sie beiden brannte.

...Ich hab' mal so einem Viech in den Bauch geschossen und dann hat es die rausgefallenen Gedärme aufgefressen...


Sie ist wahrster Honig, frisch gezapft aus dem größten Bienenstock den die Welt zu bieten hat. Und eine Queen of the Ring dazu!

Vorsichtig löst er nun die Zähne aus ihrem Pulsfluss und trägt ihren schlaffen Körper, welcher nun förmlich danach schrie gerettet zu werden. Wie viele Male lag sein Leben schon in ihrer Hand? Wie viele Male hatte sie ihn ins Unglück gestürzt, nur um ihn wieder herausholen zu können? Wahnsinn. Ironie. Widerspruch. Gier...

Mit den blutbefleckten Reisszähnen knappt er sich eine Ader am Handgelenk auf und hält diese Wunde an ihren Mund. Dieser Harpyenkörper atmet noch, wenn auch schwach. Sie wünschte sich so sehr hinauf zu wachsen. Von den vielen Geschenken die er ihr machte, könnte dies das Schönste für sie sein. Mehr kann er ihr nicht geben. Nun soll sie um ihr Leben saugen wie einst!

»Bald brennen Kerzen und Rauch macht die Augen feucht. Trink doch, mein Engel, dann fühlst du dich leicht. Der letzte Atemzug bringt uns für immer heim. Im Land unserer Schatten werden wir nun geborgen sein...«

Sorge breitet sich im Brustkorb des schon längst Verstorbenen aus. Noch nie zuvor hatte er derartiges getan. Shelly Martinez hatte es ihn nie gelehrt. Er war erneut einfach in dieses Leben gestoßen worden, doch die Schuldigen dafür sind bereits fort gegangen. Keine Rache vermag mehr seine Stechflamme zum brennen zu bringen. Am Rest ist noch die Gier. Und die einzige Gier, das einzige Verlangen das in den Jahren aufrecht blieb liegt nun sterbend in seinen Armen. Bitte... sing für uns die Lieder des Pju... sauge dir mein Leben...

»Liebe für mich...«

Thema: braindead
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12.05.2011 14:20 Forum: Sonstige

... die wände... sie sind grau und kalt geworden ... mhm... ganz der seemann vor dem sturm... die wellen winden sich über der oberfläche, nach dem himmel greifend um ihn unter sich zu haben... ja... grau und kalt sind sie geworden, die wände..

Seine weißen Handschuhe glitten behutsam über die getrockneten Öle eines alten Gemäldes. Es zeigte ein mattes und unscharfes Farbspiel mit beige und grau. Stellte einen verdorrten Baum am Gipfel eines Berges dar. Die gebrochene Existenz ragt seine knochigen Äste in Richtung des hellblauen Himmel, der von Wolkenpalisaden geschützt wird.

Eine zeitlang bereits stand er hier. Starrte, während er nachdenklich mit den oberen Fangzähnen an der Unterlippe spielte. Sie gelegentlich aufnagte bis die Wunde wieder verheilte. Es dauerte wenige Minuten bis von ihr nichts mehr zu sehen war. Wenige Minuten. Sehr lange wenige Minuten für einen kleinen Kratzer. Anderer seiner Art genossen eine stärkere Regeneration mit genetischer Wundversorung binnen weniger Sekunden! Lag es an diesem... Gift?

...dieser boden ist zu undankbar für meine füße... ich sollte ihn treten oder mit einer axt zerschlagen... aber... worauf laufe ich dann?...

Schon seit längerem dröhnte da dieses Geräusch durch seinen Schädel und flankierte das Gehirn um es in rhythmischen Stößen mit Dolchen zu ficken. Mit Knüppeln betäuben sie, mit dem Spaten graben sie das Fleisch auf einen Haufen. Es begann mit einem sanften Pochen. Dann wurde es heftiger. Schließlich endete es in einem choreographierten Marsch über die Neuronfelder und einer amüsierten Dampfwalze der Ablenkung, die mit jeder Bewegung immer größer und schwerer wurde. Sie hatten es also bis zur Tür geschafft...

Mehrmals verschwandt seine schwarze Pupille hinter dem bleichgrauen Augenlid und kalibrierte sich neu. Er ist da.

...kommt ihr farben... kriecht herbei wie ein bettler dem gold... wärmt meine wände, ihr unzufriedenen......

Bestimmend sog seine Wange einen Mundwinkel ein, umarmte ihn, liebkoste ihn wie ein mütterlicher Münchhausen Syndrom. Ein Schimmer wanderte spiegelnd über seine von Zerstörungswut geprägten Augenschwärze.

...sollen sie doch kommen... künstler haben wir gern... malt uns einen brennenden stern... denn ihr seid herzlichst willkommen... auf dem copeland... manor......

Das anfänglich verzückte Schmunzeln entwickelt sich in ein schieres Gelächter das seine Boshaft erbarmungslos über das Grundstück schickt.

...genießt unseren stall... werdet unsere stuten... wir haben rezepte für pferdefleisch...

Selbst als er das Bildnis vor sich verließ und seine zielgerichteten Schritte durch den weiteren Verlauf des Ganges lenkt, schallte sein Gelächter noch nach wie ein Gift das er festsetzte. Greed strich sich die grauschimmernden Haare aus dem Gesicht und massiert seine Mundwinkel bis zur Lippenspitze ehe der Arm seinen Platz neben der Hüfte einnimmt.

Innerlich blitzen Gedankenfetzen über die Gedankenautobahn, verpassen allerdings die Abfahrten um näher behandelt zu werden. Eine Mauer der Sicherheit um eben diese nicht zu verlieren. Steine, die nach verunglückten Schimmer von Erinnerungen die bei vollem Tempo mehrere Kolleteralschäden verursachten. Keine Überlebenden. Arme kleine Cindy.

Der Schuhabsatz schreitet stolz über den staubigen roten Teppich. Kleine Furchen von freien Staubstellen halten die Stellung. Schützen seinen Kopf von Zweifel. Untermalen sie mit den giftigen Zangen seiner verspielten Feuerelfe, die so gierig über den Teppich zog um kleine Kunstwerke aus losen Pflocken zu formen. Wahre Meisterwerke, wenn man sie erst einmal in Blut getaucht hat und abkrusten ließ. Unzählige dieser biologisch abbaubaren Spinnennetzen hat man im Keller verteilt. Um mehr Romantik zu schaffen – selbstverständlich..

Der Geruch seiner machthungrigen Splitterlatina drang ihm genussvoll in die Nasenlöcher, ätzte Ansätze von Nasenhaare und grünen Schleim vom Knorpel und durchfuhr seine Luftröhre wie ein totgeweihtes Parfum. Es breitete sich aus, wärmte das Bebende, schmunzelte über die Reaktion und setzte sich mit überschlagenen Beinen auf eines der Herzkammern. Fröhlich summt sie eine Melodie und tockt gelegentlich mit ihren herumschaukelnden Beinen gegen das blutige Fleischgerüst. Und Spielzeug hat sie offenbar auch gefunden.

»Spielst du uns ein Gloomy Sunday in dieser reizvollen Stunde?..«

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10.02.2011 19:11 Forum: Sonstige

Innerlich seufzte Greed wie ein Kind dem man versuchte eine Suppe mit zermahlenem Gemüse anzudrehn. Sein Magen verknotete sich und ergab bitterliche Geschwüre die würgend ihre Mitinnereien von diesem Leid in Kenntnis setzten. Eine Flut von Kerosin das über die Landschaft rannte als wäre die Welt eine Kugel und die Erdanziehungskraft nur ein Mythos für Depressive um die Bezeichnung des Bodenständigen am Leben zu erhalten. Die brennende Sonne über einem Planeten aus Wasser, dessen Heiligenschein niemals Tränen des Regens weinen würden um das hungernde Meer vor dem drohenden Tod zu bewahren. Nein, zu einem Mars würde es werden. Oder entschwinden in der Ewigkeit des Nichts – der Ozean der Galaxis.

Mit einer Mischung aus Enttäuschung und Argwohn lauschte der vampireske Kanadier den Worten seiner Butterblume die bereits in der Pfanne zu verbrennen drohte. Kleines vorgewürztes Hackfleisch inform von kalten Fingern des Winters lösten sich von ihrem roten Haar und strichen väterlich mit den äußeren Fingerschilde über ihre Wange um eine geringe Anzahl von Blutflecken hinfort zu zaubern. Kleine Gemälde von juvenilem Leid malten sich auf seine Greifwerkzeuge die er mit pflegender Zunge in sich einsog und genüsslich wegschleckte, ehe die Spur eines schiefen Grinsens in sein Gesicht gestanzt wurde. Fein und glänzend blitzten die zwei spitzen Vampirzähne zwischen seinen fleischigen Lippen hervor, halb vertrocknet von Worten und Luft.

Friss oder Stirb, lächzte sie und hob ihre imaginäre Klinge unter seinen Kiefer um sie in einem beliebigen Moment genüsslich hineinzustoßen, sie vorsichtig zu verdrehen um dem Quell von Lebenssaft ein Loch zu stechen, auf dass es im hohen Bogen in bunten Farben über diese Landschaft schießen würde. Auch schwarz und weiß kann in grauer Buntheit eine Leinwand bilden. Aber wie viel Farbe konnte dieses junge Küken von einem Vampir schon in sich tragen, so wenige Stunden nach seinem Auswurf und dabei stur die bereitgehaltene Nahrung seiner Mutter verweigernd?

»Lass es mich noch ein wenig herauszögern – es genießen... hm?«, schnurrte der silberne Kater mit spitzen Augen als er diese über seine rabiate Puppe schweifen ließ, dicht gefolgt von einem deutenden Zeigefinger als würde er dieses rätselhafte Buch vor sich Zeile für Zeile nachlesen. An ihrem Dekoltée angekommen machte das voyeristische Duo halt und abermals lächelte der Kanadier mit schiefen Mundwinkeln.

»Was ärgert dich am meissten, Lilith? Dass du nichts praktisches mehr besitzt das ich nicht schon kenne? Oder, dass ich etwas besitze, das ich nicht zu teilen bereit bin? Dass ich evolutionstechnisch über dir stehe und mir nichtsmehr abschauen muss? Oder aber, dass du mich nicht mehr töten kannst, wenn dir danach ist?«

Schon fast verführerisch klangen seine Worte als er eine neue Briese ihres zusammengewürfelten Duftes nahm und es einsog wie ein Nasengourmet der eine neue Probe bewerten musste. Dieses neue Gefühl in den Knochen war ungewohnt. Er wusste nicht, ob er wirklich unsterblich war – ob seine Wunden wirklich heilen würden, sollte er denn welche erleiden. Sich diese Gedanken zu machen war bei einer so empfindlichen Geliebten wie Lacey durchaus berechtigt.

Seine Hand schmiegte sich auf ihre Schulter, massierte sie anfänglich sanft. Dann drückte er immer fester. Es schien als wolle er ihren Schultermuskel umschließen und Stück für Stück bohrte sich sein spitzer Fingernagel immer mehr in ihre zartes, weißes Fleisch hinein.

»Psychisch hast du mich bereits getötet. Physisch hast du mich sowohl getötet, als auch gerettet. Soll ich dir danken oder dich bestrafen?«, grummelte er mit tiefer Stimme während seine graphitschwarzen Augen beobachteten, wie der Nagel seines Daumens auf eine Blutader gestoßen war, aus der ein schüchterner Strom von frischem Ambrosia floss.

»Du willst einen Geist wirklich töten? Eine neue Frage kommt mir da in den Sinn. *Soll* ich über diese Drohung schmunzeln oder *darf* ich schon lachen?«, grinste er als seine Lippen den blutigen Geysir versteckten und begierig zu saugen begann

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01.02.2011 18:01 Forum: Sonstige

Wie sich ihre metallnen Fingerkuppen in Form von gespitzten Meißelstäben tief in seine Haut kratzten und das blässlich graue Fleisch mit Säure infizierten schien den Kanadier in das Anfangsstadium einer apathischen Hypnose zu versetzen. Der rostige Geschmack von verwelktem menschlichem Blut verteilte sich willkürlich in seinem Maul und tropfte von Gaumen und Mundhöhle hinab als sei es eine tiefe Mine in der Feuchtigkeit und schwache Luft vorherrschend waren. Und dennoch... wenn er mit der Zunge geistesabwesend mit der Zunge über seine Zähne strich um den eingesogenen Duft seiner Tinctoria zu schmecken, spürte er nichts als ebbige Trockenheit. Wie ein Fussel, Schnörkelpapier, fühlte sich die pelzige Geschmacksschlange an als sie auf Wiederstand traf und über die Innenfläche schabte wie eine stumpfe Spachtel in der Hand eines grünschnäbligen Handwerkers welcher die Tapete eher zu streicheln schien als sie wirklich abreissen zu wollen.

Während sein totes Herz auf den Klang ihrer verführerisch betonten Stimme vor sich her ejakulierte und sein mehr als fleissigen Samen der Ätze auf den brummenden Magen spritzte, schloss er die Augen und genoss die verwegenen Berührungen über seinen Rücken, die Schulter, seine Gedanken. Äußerlich jedoch wirkt er abgestumpft als seien es Phrasen die er schon tausende Male gehört hatte. Vielleicht, weil er sich die Frage selbst schon oft genug gestellt hatte. War er wirklich in der Hölle? Zu Beginn schien es so.

Benutzt und weggeworfen. Der Esel wurde mit einer Karotte vor der Nase über Stock und Stein geführt wobei er sich mehr als nur einige Knochen brach. Eiskalt in das hitzige Feuer geworfen um mit einer schwarzen Kruste von verbrannter Oberfläche wieder aufzuerstehen um mit jedem Mal schmerzresistenter zu werden und erneut nach vorne zu preschen wo sich sein sehnsüchtig gesuchter Schatz befand. In dieser Glasvitrine glänzte er, funkelte verzückt in den intensivsten Farben von Rot, Blau, Silber und Violett. Wie viel hatte er bereits geopfert, alleine um davor stehen zu können. Um es nur ansehen zu dürfen? Manchmal, da war es ihm nicht genug. Er wollte den Schatz besitzen, gänzlich für sich einnehmen, ihn einverleiben wie ein Organ das sich seinem Körper anpassen würde. Aber dieses Glas... es scheint so unzerstörbar. Dabei ist es doch so einfach. Es gab einen Knopf auf der Rückseite der Büste. Womöglich hatte er ihn sogar schon entdeckt. Doch anstatt sich diesem zu widmen, bestaunt er viel lieber und akzeptiert das ewige Leid von Halbherzigkeit und seelenfressendem Abstand der ihn zermaderte, seinen Geist vergewaltigte wie eine Horde notgeiler Gefangener. Es war wirklich nicht schön, diese selbstgeschaffene Höhle die er sein Zuhause und Geliebte nannte.

Als der silberhaarige Vampir seine Augen öffnete, stand das Buffet schon serviert und verzehrbereit vor ihm. Alles was er tun musste wäre es sich einfach zu nehmen. Hinein zu beissen, wie er es schon etliche Male im Dampf der Leidenschaft getan hatte. Warum also war es diesmal anders? Im Grunde war die Antwort so einfach zu finden...

»Du hast mir eine Dauerkarte geschenkt, Prinzessin...«, murmelte der Kanadier nachträglich zu ihrer Frage nach der Hölle. Denn man könnte einem Kind eine Murmel schenken. Für viele wäre es nur eine kleine glänzende Kugel. Andere, die das Murmelspielen lieben, können diesem geizig günstigen Geschenk schon viel mehr abgewinnen als der Standart. Sie könnten sich freuen wie kleine Kinder die vor dem Weihnachtsbaum stehen und die gehorteten Päckchen betrachten. Und widerrum andere könnten sich vor einer Murmel fürchten. Traumatische Erlebnisse, seien sie suggeriert um sich selbst zu brandmarken aus irgendeinem Grund, oder tatsächlich geschehene Dinge. Eine Münze hatte immerhin stets drei Seiten. Zwei flache und eine wirklich runde mit kleinen Riffeln.

»Ich weiß, was du beabsichtigst. Und was dir durch den Kopf geht. Es ist keine Eifersucht...«, mit quälendem Kratzen in der Stimme erhob der Kanadier seinen Laut und hievte sich auf die Beine.

In seiner vollen Größe von 1.93m überragte er die zierliche Lacey mit Leichtigkeit und die Narben auf seinem Körper wurden fleißig von den absterbenden Sonnenstrahlen restbeleuchtet, welche so verführerisch von kleinen bis größeren, feuchten bis getrockneten Blutspritzern umrahmt worden waren. Die Häute auf dem Grill zischten munter vor sich hin und wurden ignoriert wie keifende Schwiegermütter die eine Verlobung verhindern wollten. Plötzlich schnellte Greeds Hand nach vorne und packte mit seiner großen Hand um Laceys feingliedrigen Hals. Seine längeren dämonischen Fingernnägel drückten gegen ihre fleischliche Oberfläche, öffneten aber keinerlei Wunden. Er zog sie zu sich. Ruckartig und bestimmend - klassisch.

Nachdem die beiden Körper, welche sich schon auf viel härteren Gangarten vereinigten, zusammenknallten, grub sich ein Arm hinter ihre Wirbelsäule entlang und nahm sie gefangen wie ein Sicherheitsgurt der sie eng an ihn herandrückte. Trotz der Wetterbedingungen, dem Schweiß und der Strapatzen fühlte sich ihr Outfit noch immer samtartig und weich an als er es berührte um die Beute in die Bärenfalle zu stoßen.

»Es ist so viel mehr. Mit positiven Gedanken hat es jedoch nichts zu tun. Wie sollte es auch anders sein? Gift kann man nicht bändigen. Man kann es nur gegen sich selbst verwenden und ein Gegenmittel suchen.«

Seine sanfte Melodie die er mit musternden Augen spielte klang nicht so, als würde er irgendetwas verwenden oder gar suchen wollen. Womöglich war er schlichtweg müde sich noch weiter zu bewegen in diesem endlosen Dickicht von säurehaltigen Pflanzen die sich tief in die Haut brannten um neue Narben zu hinterlassen. Irgendwann wäre sein Körper derart übersäht mit Wunden, dass sein Fleisch nichtmehr alles zusammenhalten könnte. Die Hülle würde zusammenfallen und jedes bemitleidenswert zerrunzelte Organ würde sich wie ein rotflüssiger Teppich auf dem Boden zu den Füßen seiner Prinzessin ausrollen, welche wohl niemals seine Hand akzeptieren und den Thron neben ihrem Samael gänzlich einnehmen würde.

»Sag mir, meine kleine Feuerfüchsin... warum sollte ich es gleich nochmal tun?«

Mit schräg gelegtem Kopf funkeln seine schwarzen Pupillen über ihr Gesicht während seine Hand sich von ihrem Hals löste und damit begann entzückt an einer ihren aufgewellten fettigverschmierten Haarsträhnen zu spielen. Er zwirbelte sie ein wenig, löste sie in kleinste Fasern auseinander und begann langsam sie wie einen Schraubstock um seinen Finger zu wickeln..

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26.01.2011 16:49 Forum: Sonstige

Das stille Erstaunen, über ihre tatsächlich vorhandene Kochkunst und somit der gekonnte Umgang mit den dafür vorgesehenen Werkzeugen, manifestierte sich inform starrer Blick, die sie verstohlen hinter dem Rücken zu durchbohren schien. Aufgrund des eher mäßig bedeckten und knapp geschnittenen grauen Rattenoutfits seiner sichelnd dürren Herzdame konnte er auf ihren Schulterblättern, Nacken-, Hals und Rückenmuskulatur nahezu jeden zierlichen Knochen, jeden pumpend bewegenden Muskel sowie das reichlich tränkende Blut durch ihren Körper sausen sehen. Er wusste nicht ob es wieder diese gewohnte Bewunderung ihrer Optik oder bereits der verschwenderisch gegeisselte Hunger war. Zumindestens musste er wiederholt den Kopf schütteln um ihr kein genießerisches Schnurren zu schenken, welches ihm so verführerisch auf der Zunge lag und ihn dazu verleiten wollte, einfach über Lacey zu hechten.

Als die Wespe aus ihrem Nest kam um ihre Melodien des Schadens mit der Welt zu teilen griff Greed beherzt zu dem breiten Muskel zu seiner Linken, das es sich so wärmespendend in der Wirbelsäule des sterbenden Mädchens eingekuschelt hatte. Hungrig und gnadenlos umfassten seine fünf Greifwerkzeuge nach dem herzhaft durchbratenen Blutoperator und führte ihn zu seinem Mund.

Testweise roch er daran. Wie zu erwarten gab es keinen sonderlich großen Unterschied zu anderen fleischlichen Gerichten, wenn man von der Duftnote ausging. Gebratene Leber, ja in diese Richtung ging es. Schließlich versengten sich seine gierigen Fangzähne in diesem blutdurchwanderten Muskel und vergaß dabei wohl völlig den menschlichen Anstand. Anstatt die Sehnen durchzubeissen und möglichst eine mundgroße Masse abzutrennen, schien sein Kiefer auf halben Weg genug zu haben und er begann das Herz förmlich inzwei zu reissen. Gleich einem Raubtier fletschte das entgliederte Fleisch und hing in einem großen Stück blutigem Fetzen aus Greeds Mund heraus. Ein halbloses rosanes Stück schwarz Beschichtetes pendelte munter gegen sein Kinn als er zu kauen begann.

Seine Beine verließen den Schneidersitz und trennten sich voneinander. Seperat positionierten sie sich leicht angewinkelt auf dem Boden, sodass der Kanadier seine Ellbogen auf seine Knie stemmen konnte um nach wie vor bequem zu sitzen. Man konnte meinen, dass er gerade gelangweilt einen Burger verschlang. Und vielleicht war es aus seiner Sicht nichts anderes als schlichtes Fast Food.

»Glaubst du es?«, erwiederte der gossenhaft wirkende Lord als er den Großteil des abgebissenen Stücks hinunter geschluckt hatte und nun das pendelnde Fleisch wie eine Spaghetti in seine Mundhöhle schlürfte. »Denkst du denn, dass auch du die Einzige bist, die nach dem Meinigen lächzt, *Darling*?«

Ein merkwürdiger Unterton kam zum Vorschein während das letzte Überrest des Abriss eher beiläufig mit aufstechenden Wölbungen durch seinen Hals flutschte. Sehr wohl hatte er den absichtlichen Versprecher verstanden und die Nachricht war angkommen. Dennoch schaute er sie dabei nicht an. Es gab keinen Grund die Worte mit einem bestimmten Blick zu untermalen. Das Portrait dieser Gedanken war ohnehin schon hässlich genug und sollte mit Vorliebe zerrissen werden wie der zärtlich jungfrische Oberschenkel des jungen Mädchens auf dem wer weiß das schon für Flüssigkeiten eingetrocknet und durch die Hitze der Flammen verbrannt worden waren.

»Aber es ist sehr löblich von dir mich darauf hinzuweisen, nachdem du mich davon abgehalten hast, dich umzulegen. Ja, das grenzt fast schon an sadistischer Fürsorge, findest du nicht?«

Schmalgrinsend präsentierte er seine rotgefärbten Kannibalenzähne, steckte sich den letzten Rest des Herzes in den Mund und zerbiss es fein säuberlich in winzigen kleinen Knatschebrei. Unter seiner Lippe hat sich bereits eine breitere Spur von abtriefendem Blut gebildet das fein säuberlich wie bei einem Monolithen hinunter in den Schnee tropfte. Das letzte Stück verschwandt schneller aus dem Raum der Vorarbeit als die vorigen beiden ehe der tatsächliche Prozess dieser Verwertung von statten gehen konnte.

»Ich denke, durch dich befinde ich mich schon seit etwas über einem Jahr in der Hölle. Mir gefällt das Wetter, es ist stets schön warm, man hat einen guten Ausblick auf das Feuer und auf das peitschende Keramikweib im Rattenkostüm das man als Begleitung hat...«, ein freches Grinsen huschte ihm übers Gesicht als er mit dem Daumen das Blut unter seinen Lippen zu sammeln versuchte um es an seinen Bestimmungsort zu leiten, »Natürlich muss man aufpassen, dass man nicht selbst in irgendein Feuer fällt. Aber eine gewisse Hitze sind wir doch bereits gewohnt. Das lässt uns somit gewissermaßen kalt, oder nicht?«

Thema: Insanity! Live (25.01.2011)
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19.01.2011 09:50 Forum: Card

Bei Match 9 fehlt noch eine Kleinigkeit. Nicht, dass ich es nicht gewohnt wäre, auf vergessene Dinge hinzuweisen um mir anzuhören, es wäre nie angesprochen bzw. gewünscht worden...

Greed als Special Referee einsetzen. boring

Thema: = Silent Night =
Edge

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17.01.2011 16:33 Forum: Sonstige

»Bist du es denn nicht, Verräterin?«, blaffte Greed mit einem schmalen Lächeln auf Reaktion ihrer Blicke zurück während er sein gefundenes Hemd aus dem Schnee hob und es eher beiläufig musterte.

Im Grunde brauchte er keinen Stoff am Körper. Bei dieser Kälte war Kleidung lediglich eine Maske von dem, was tatsächlich existierte. Er konnte nackt herumlaufen ohne zu frieren. Eve hielt ihn warm und diesen angestorbenen Körper am Leben. Da das Hemd angenässt und simpel unschicklich aussah, benötigte er es nicht. Zu symbolisch für diese gemeinsamen Momente mit Shelly die er nicht offenkundig mit sich herumschleppen wollte. Also ließ er das feuchte weiße Kleidungsstück zu Boden fallen und starrte zur Vamp Lady hinüber, welche noch immer eine... merkwürdige Anziehung auf ihn ausübte.

»Egal was du tust oder tun wirst. Dir wird die Schuld geben, du wirst zum Sündenbock. Vielleicht bist du es sogar eher als ich«, murmelte Greed als er den eisernen Buckle seines Gürtels verschloss und jeglicheHoffnung seines gierigen Freundes zunichte machte, »Menschen fühlen sich niemals schuldig, egal was passiert. Immer sind es die Anderen gewesen. Aber ich schätze, du wirst dich ebenso daran gewöhnt haben wie ich. Demzufolge kann die Einstellung doch gar nicht so komisch sein, nicht?«

Greeds Schultern richteten sich stolz zurück als sich seine Haltung normalisierte und seine Blicke abermals um die Umgebung schweifen die nach weiteren Kleidungsstücken suchen. Nun, vielleicht nicht nach irgendwelchen Stücken. Sein Mantel, der wichtigsten Maske von allen der zugleich Kajal und Rouge darstellte für die Intensität von Augenfarbe und der Blässe seines Gesichts. Wo trug er ihn zuletzt? In der Nähe des Baumes womöglich. Suchend schritt er an Shelly vorbei und verweigerte jede Musterung ihrer Mimik, Haltung und Stimmung. An der Wurzel des Baumes angekommen starrte er um sich, doch er fand seine geliebte zweite Haut nicht. Greed begann missmutig zu grummeln als sich seine Mundwinkel unzufrieden absenkten. Doch dann schwebte etwas vor sein Gesicht und blendete ihn mit einem blauen Licht. Eve, der gläserne Dolch aus Eis, befüllt mit Shellys Ambrosia lächelte ihm entgegen. Verführerisch hing das verzauberte Objekt in der Luft wie durch einen Faden getragen und drehte sich in seiner subtil geschliffenen Eleganz. Während des Tuns mit Shelly hatte er ihn fast vergessen. Eve ließ ihn offenbar gewähren, aus welchem Grund auch immer.

Die Klinge schwebte über den Boden und führte Greed zu seinem gesuchten Schatz der fein säuberlich auf einem zerschlagenen Holzstamm gelegt war, der ideal als Bank dienen konnte während der Feierlichkeiten dieses nun so entweihten Weihnachtsmarktes.

»Danke Eve«, grinsend nahm der Lord seinen Mantel auf und warf ihn sich über die Schulter. Der Dolch äußerte sich ebenfalls inform eines kurzen Flackerns der die Worte im Kopf seines Besitzers einspeiste..

Jedoch zögerte der Kanadier als er seine Arme in die Ärmel schieben wollte und blickte unweigerlich zu Shelly hinüber. Gewiss, er hatte sie geschändet. Einem Impuls folgend, heraufbeschworen von Eves Eifersucht, hatte er ihre Kleidung zerstört. Der Weg zurück würde mühsam werden. Dieser Vampir war schwach und würde schwächer werden. Es wäre fraglich ob dieser überhaupt den Weg nachhause überleben könnte ohne sich an schüchternen und übervorsichtigen Waldtieren nähren zu müssen, die viel zu schnell sind für einen Blutsauger dieses Zustandes. Grummelnd schlüpfte der Eisprinz aus seinem Mantel und faltete ihn so zusammen, dass er ihn auf dem Unterarm wie ein Handtuch tragen konnte. Gegen Eves Willen, die pulsierend gegen sein Vorhaben protestierte, schritt er zur Vamp Lady herüber und fasste sie an der Schulter um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

»Es gibt viele Dinge die wir nicht verstehen. Manchmal sollte man Dinge einfach hinnehmen. Oder sich davon abwenden. Aber es wäre dumm von dir, das jetzt zu tun.« Sein Arm fuhr aus und hielt ihr seinen dunkelgrünen Mantel entgegen. Die Schwärze seiner Augen meideten einen Kontakt mit den ihren und so brummte er leise vor sich hin. »Nimm, oder es bleibt dir verwehrt Rache an mir zu üben.«

Eve schnellte hervor wie ein Soldat der sein Veto einlegen wollte. Jedoch wies Greed sie mit einem zornigen Blick zurück, der sie wie einen Bulldozer einige Meter nach hinten drückte. Er hätte spendabler sein und Shelly auf das naheliegende Manor mitnehmen können - seiner Festung. Aber das tat er nicht, also was gab es zu meckern? Ein Leben ohne Feinde wäre langweilig. Manchmal musste man eben Menschen helfen, die man nicht so mochte, um ihnen weiterhin zeigen zu können, wie sehr man sie nicht leiden kann. Oder... derartiges...

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17.01.2011 14:38 Forum: Sonstige

Wenige Zentimeter vor seiner liebenden drei Wetter Taube blieb der zu oft zurückgewiesene Kanadier stehen und beschätzte ihre begierige Habsucht inform ihres verführerisch beleuchtenden Halses der scheinbar mit dem Glanz des Mondes einen Pakt erschlossen hatte um den Vampir zu diesem Trog zu ziehen.

Innerlich war ihm nach einem Grinsen, hatte sein Vorhaben exzellente Früchte getragen. Nun – und zum ersten Mal womöglich – war es Lacey, die wirklich etwas von ihm haben wollte. Eine Bitte die soviel mehr war als nur ein Anflug fleischlischer Lust. Eifersucht. Ja, mit diesem Kleid war Lacey wahrlich am schönsten und erinnerte an eine Teufelsdame, einem Sukkubus in einem enganliegenden schwarzen Kleid dessen Rüschen mit blutigen Tropfen versehen, welche in diesem Fall jedoch lediglich auf ihrem Gesicht anzutreffen war.

Greed griff nach ihrer Schulter und zog sie bestimmend zu sich heran. Ihre Körper knallten stumpf aneinander. Sie besaßen genug Übung darin, dass es nicht in einem Missgeschick endete. Der abgerundete Gehstock, welcher sie zu sich gezogen hatte, grub sich um ihre zierliche Figur und schloss sich wie eine Fessel um ihren Rücken. Er fixierte seinen als Sicherheitsgurt getarnten Arm knapp über ihre Hüfte, jener Punkt an dem ihr Torso am schmalsten war und strich ihr mit der spitzen Kralle eines Fingers über den Hals. Schabend und kratzend klang das Geräusch als würde er nach etwas graben wollen, aber bei diesen skurilen Figuren konnte man es wohl als zärtliche Streicheleinheit bezeichnen.

Ihr aufwachsender Puls glich unter seinem robusten aber doch so feinfühligen Fingerglied wie ein Trommelkonzert. Ein Bass der die deckende Haut darüber vibrieren ließ und Düfte ausströmte, derren Pheromone man in Flaschen abfüllen müsste um sie an die Welt als neues Wundermittel zu verkaufen. Reich würde man werden. Aber daran setzte Greed keinerlei Gedanken sondern genoss die stille Bitte seiner Prinzessin, deren Begehr mit jeder Sekunde zu wachsen schien. Aber nicht nur für sie entwickelte sich dieses federhafte Gekitzel zu einer Qual. Auch der Magen des Kanadiers, der gesamte vampireske Organismus geriet in Wallung und grummelte leise Gesänge von Hunger und Not, vom Messias des Geistes der ihnen Gnade gewähren und sie ins Reich der Glückseeligkeit führen soll. Aber wer glaubt, dass Greed gönnerhaft ist, zu irgendwem oder vorallem zu sich selbst, der sollte sich täuschen.

Um seinen unerbitterlichen Durst weiter zu quälen, und ebenso Lacey wie seine Natur, neigte er sein Haupt zu ihr nieder. Die unterschiedliche Statur der Beiden machte die Szenerie eines Horrorfilms perfekt. Ein breiter Mann der knapp unter zwei Meter maß, der sich an einem jungen Mädchen laben wollte die viel kleiner war und sich hinter ihm verstecken konnte wie bei einem Berg voller Steine. Seine Schaufel inform einer Nase glitt über ihren schlanken makellosen Hals dem man seiner Neigung zu Blut bei Meilen nicht ansehen würde. Die Nase, so empfindlich sie schon vor dem Ableben Adams Copelands oder Edges war, konnte das unmittelbare Blut bereits riechen. Nur eine millimeter dünne Haut war zwischen ihnen mit unzähligen kleinen Poren die den Duft entlassen konnten. Es vermischte sich mit dem Gestank des vergangenen Ambrosias Seans auf dem Gesicht seiner Elfenblüte. Er musste nur den Mund öffnen und zubeissen, kräftig saugen bis sein Hunger gestillt war. Aber Greed wusste, dass Lacey allein diesen Durst nicht stillen und er sie wohl gänzlich aussagen würde. Nicht nur weil es sein Körper verlangte, sondern weil er von diesm roten Öl ohnehin schon kaum genug haben konnte. Gier. Verflucht sei sie, würden seine Knie nicht bereits wund sein von der ganzen Anbetung seiner Wünsche.

»Du hast sie gehen lassen. Eine verbreitet den Mythos, zwei packen uns an der Kehle. Sag mir, willst du gejagt und geächtet werden? Willst du enden wie Cindy?«, knurrte Greed mit verschwörerischem Unterton in der brummenden Stimme die seine Lust bezeugte und ebenso seine Verachtung vor dem ungewollten Mitgefühl seiner geliebten Seewespe.

Ein Schwall von Zorn kam auf als er sich vor Augen führte, wie er von Cindys Tod erfahren hatte und sich nun weiter ausmalte, wie er reagieren würde wenn die Kunde über das Ableben seiner Giftsprosse die Runde machte. Im Gegensatz zur Schwarzhaarigen wäre es Laceys Eigenverschulden. Ein Schnitt der den Faden trennte mit einem Gewicht am Ende, das den Boden aufzureissen vermochte auf dem sie stand. Auch wenn dieser heimtückische Smaragd diese Art von Spiele gewohnt sind – irgendwann wird das Glück sie verlassen.

»Du bist eine Närrin durch und durch. Manchmal frage ich mich ob es nicht gerade deine Fehler sind die mich so anziehen, oder doch nur den winzigen Löffel der guten Dinge. Gift, oh holdes Gift, du närrische Liebliche. Aber ich verstehe... und du sollst wissen, dass ich es genieße deine Perrücke zu tragen...«

Während er sprach fuhr er seine vier spitzen Reisser aus und streifte damit über Pulsadern und der babyweichen Haut des Toxic Starlets. Ein leises Schnurren entglitt ihm, eine materialisierte Wiedergabe seines Zwiespalts. So sehr er diese Tat auch begehen würde, herrschte der Nachgeschmack von Laceys vergangenen Taten. Warum sollte er ihr diese Ehre gönnen? Womit hätte sie es verdient? Nein. Sie hatte es bereits gekostet. Den ersten Akt wird sie heute nicht erleben. Mit einem verzogenen Grinsen das sein Gesicht zu einer faltenfreien Fratze verunstaltete entfernte er sich von diesem Buffet und glänzte mit seinem schwarzen Nichts in die gifttriefenden Augen seiner Geliebten Lilith.

»Missgunst, meine Teuerste. Deine eigene Waffe. Macht sich prächtig in der Hand eines Anderen, nicht? Ich hoffe, Ihr empfindet das Gleiche wie ich. Willkommen in meiner Haut!«

Ehe Lacey überhaupt reagieren kann, begann sich der starre narbenverzierte Körper ihres Samaels aufzulösen. Zuerst schwach. Dann wurde er immer transparenter bis er verschwunden war. Die vampireske Schnelligkeit machte er sich zu Eigen und spurtete in windeseile davon.



Greed huschte an Bäumen und Pflanzen vorbei, sprang über aufragende Äste und eisbeschichteter Glätte. Wie ein weißgrauer Schatten zischte er durch den Wald bis er überraschend auf Larissa traf. Hinter einem Baum versteckte er sich und beobachtete, wie das Mädchen einen quälenden Schritt nach dem anderen trat ehe sie pausierte und keuchend ihre Hände gegen die Knie drückte. Greed dachte nach und merkte, dass er wiedermal zu schnell gewesen war. Larissa musste überleben, nur sie konnte die Hoffnung verbreiten, dass Shelly noch am Leben sei. Nur sie war schüchtern und zurückhaltend genug um als Verstörte durchzugehen. Shelly war verbissener, ihr würde man glauben. Andererseits...

»Ist dir nicht kalt?«, grummelte eine Stimme hinter ihr und blickte abschätzig zu dem nackten Mädchen nieder.

Sofort erschrak es und stolperte nach hinten, landete mit ihrem kleinen jungfräulichen Po auf dem Schnee und starrte ihn entsetzt an. Hatte er seine Meinung geändert? Und wo war diese Frau, derren Name sie in all dem Schock vergessen hatte? Wortlos griff Greed zu einem Busch und riss einige länglichen Äste heraus. Die Blätter daran schienen kälte resistent und waren so fruchtbar und hart als wäre Hochsommer. Achtlos warf er sie dem Mädchen entgegen, damit sie sich bedecken, ja sie sogar um den Körper binden konnte wenn sie das Zittern nicht weiter behinderte. Warum er das tat? Nun. Man stelle sich vor, das Mädchen erzählt euch ihren Alptraum und fügt in blasser Erinnerung hinzu, was Greed soeben tat. Würde man ihr glauben? Wohl kaum.

»Zum nächsten Dorf geht es Richtung Süden. Du läufst in den Osten, dort ist weit und breit nichts als Wald«, murmelte er verächtlich über die durch Panik geschwängerte Dummheit des Mädchens und verschwand ebenso schnell wie er aufgetaucht war.



Nach wenigen Minuten kehrte er mitsamt Shelly im Gepäck wieder zu Lacey zurück. Am Nacken schliff er das leblose Mädchen hinter sich her, dessen Torso mit einem dicken Ast durchbohrt war. Als würde sie kein Kilo wiegen, warf er den toten oder nur bewusstlosen Körper einarmig vor sich wie ein totes Tier nach dem verlangt wurde. Mit dem Gesicht zuerst landete Shelly im Schnee und schliff wenige Zentimeter darüber bis sie nahe des Feuers zum Stillstand kam. Ihre kautarisierte Wunde schien neu geöffnet worden zu sein und auf dem stummen Ansatz eines Grinsens des Kanadiers waren einzelne Blutflecken zu erkennen, die er sich versucht hatte wegzuwischen. Es sah bestialisch und widerwertig aus.

»Ich hoffe, du hast uns nicht vermisst. Der Fehler wurde korrigiert. Das Essen kann zubereitet werden.«, grinste er hähmisch und setzte sich an das offene Feuer.

Das Herz von Sean kochte noch immer und damit es nicht schwarz wurde, nahm Greed es in die Hand und legte es Shelly auf den Rücken. Es zischte als würde dadurch ein Teil des weiblichen Fleisches ebenfalls zu kochen beginnen. Oder es lag an den temperalen Unterschieden die das kalte, flüssige Schneewasser auf dem Rücken des Mädchens verdampfen ließ. Greed war es gleich und winkte Lacey nebensächlich herbei.

»Setz dich doch zu uns, Liebling. Und bitte... wirf diesmal nicht mit dem Besteck nach mir.«

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15.01.2011 18:41 Forum: Sonstige

Nachdem Shelly sich vom Gemächt des verfluchten Kanadiers abgewendet hatte, ihm verführerisch die Zunge entgegenstreckte um sie wieder einzuziehen und sich mindestens ebenso verlockend neben ihn legte, ihren gewärmten runden Po einladend gegen seine Hüfte drückte und mit dem Rücken nach einer gesunden Deckung suchte während sie ihre Gedanken offenbarte, blieb Greed so kühl wie das Blut in seinen Adern und wies so ein weiteres Mal seine tierischen Instinkte in die Schranken. Statt dem stillen Ruf des Weibchens zu Folgen, sie mit Zärtlichkeiten und weiteren Verwöhnungen zu begatten, um ihr das Gefühl einer Liebesgöttin und weiteres zu geben, verschränkte er lediglich die Arme hinter dem Kopf und starrte in den Himmel. Aufmerksam lauschte er den Worten seiner Spenderin und bemerkte, wie sich ihr Kopf nach hinten kämpfte. Statt auf seine liebkosenden Lippen traf sie auf einen Ellenbogen, den sie aber ebenso willkommen hieß und sich auf ihm ablegte.

Parallel dazu ging Greed amüsiert den Ablauf dieses Abends durch den Kopf. Selbst jetzt, wo vieles durchlebt war, waren die überraschenden Wendungen immernoch eine Überraschung. Er konnte sich nicht erinnern wann er das letzte Mal eine derartige Tortur mitgemacht hatte. Ein ständiger Rollentausch von Aggressor und Verteidiger, Dominanz und Untergebenheit. Ob er es akzeptieren wollte oder nicht, der Abend war etwas Besonderes und Shelly perfektionierte ihn mit ihrem letzten Satz der ihm ein Grinsen entlockte. Wie Greed, war auch Shelly in ihrer eigenen Ironie ertrunken, die sie eine zeitlang akzeptierte. Doch Worte sind nichts wert, wenn darauf keine Taten folgten.

»Du benötigst eine gute Klinge bei so vielen Puppenspielern um dich herum. Und wenn du alle gekappt hast, was machst du mit dir; wo du doch selbst eine Spielerin bist?«

Beide hatten an dem Abend bereits dem Anderen vorgeworfen, Macht über ihn zu besitzen und tatsächlich hatten sie für den Moment welchen. Abhänig hatten sie sich gemacht mit Worten aus dem Munde und den Taten mit den Werkzeugen zwischen ihren aufgewärmten teils verschwitzten Beinen.

Der Eisprinz wälzte sich zur Seite um sich ihrer Stellung anzuschließen und beschränkte den Abstand ihrer Leiber auf ein Minimum während sich der obere Arm um die Puma Lady legte und über ihren Bauch kraulte während er ihre Schulter mit kurzen und kaum spürbaren Küssen versah.

»Du merkst also nun, was für ein perfides Spiel zwischen Lacey und mir läuft... warum wir es lieben einander den Tod zu wünschen«, flüsterte der Kanadier leise und hauchte fleißig mit der aufgewärmten Luft seines Innerstes einen neuen weißen Rauch aus dem Mund.

Die Beziehung mit Lacey war etwas einzigartiges. Eine ewige Jagd in der es niemals um Wrestling oder gesellschaftliche Erfolge ging sondern einzig und allein um den jeweils Anderen. Es war wie eine Trophäe besitzen zu wollen für die man so hart gekämpft hatte - weil man mit ihr selbst gekämpft hatte und somit den Wert von Mal zu Mal in die Höhe trieb.

»Ich fordere nicht, dass du dein Herrchen wechselst. Bleib ruhig so geblendet, gebremst und gehbehindert in deinem Tun. Spiele auf ewig die zweite, dritte oder vierte Geige und sehne dich weiterhin nach irgendetwas das du nicht in Worte fassen kannst. Wohl scheinst du dich damit nicht zu fühlen, sonst wärst du nicht hier. Aber vielleicht willst du auch einfach nicht zufrieden sein – oder lediglich zufrieden sein.«

Greed strich die Konturen ihres Körpers nach während er sprach und küsste nun deutlicher die sanfte Schulter hinunter über ihre fleischgeschützten Rippen, bis hinab zur Hüfte und dem entzückenden Po, der sogar vergnügt zu wackeln schien als er ihn berührte. Als seine Lippen dort auf dem wohligen Kissen angekommen war, hatte seine Haltung zwangsweise eine sitzende Position eingenommen die er offenbar auch beabsichtigt hatte. Sein robuster Fingernagel zeichnete kleine Kreise über ihre Hüfte derren weiß aufleuchtende Striche er mit fast gelangweilten Blick beobachtete.

»Das Ärgernis um Thorn und mir ging stets von ihm aus. Wenn du dich genau erinnerst, wirst du mir zustimmen. Ich habe mit all dem nicht angefangen. Er wollte das Gold, das ich besaß aber nie haben wollte. Hätte er gefragt, hätte ich es ihm überreicht. Ich benötige keinen Gegenstand, der glitzern kann, um zu wissen wer ich bin oder was ich kann. Wie tief müsste man sinken um sein Glück von einem leblosen Material abhängig zu machen? Nein, ich bin kein König der Verwaltung.«

Schnippsend huscht Greeds Kralle über das fleischgeschützte Knochenmark der Vampir Lady und kickt den imaginären Thorn mitsamt dem Ruhm den ein Sieg über ihn einbringen könnte von ihrem Körper und aus seinem Sichtfeld weg. Dann steht er auf und nimmt seine Hose auf um sie sich anzuziehen. Es dauert nicht lange bis der noch immer hechelnde und gierig salutierende Bengel hinter dem schwarzen Stoff verschwandt und mit einem Riegel inform eines Reißverschlusses verbannt wurde.

»Ich bin nur so etwas wie ein wandernder Wächter. Ich bewache nichts im Speziellen... ich bin nur gerne der Sündenbock wenn etwas schief geht.«, grinst Greed vor sich hin während er in seine Stiefel schlüpft und die Umgebung nach seinem weißen Hemd absucht. Dort es scheint inzwischen derart von Schnee bedeckt zu sein, dass er es mit bloßem Auge gar nichtmehr wahrnehmen konnte.

»Hm...«

Thema: Insanity! Live (18.01.2011)
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13.01.2011 08:18 Forum: Card

Bin ich der einzige der findet, dass Wesna auf dem Bild ein wenig wie unsere Leo aussieht?kratz

Thema: .engagement
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11.01.2011 18:42 Forum: Sonstige

Nachdem Lacey ihn wortlos verlassen hatte, ihm einen Blick zuwarf der seine Eingeweide durchbohren sollte, richtete sich sein adeliger Eisprinzenkörper zum Feuer hin. Im Beiwerk seiner Ohrmuschel vernahm er den weiteren Ablauf der Geschehnisse, nicht jedoch die Einzelheiten wie den neuen Mordanschlag seiner Blutelfe. Die schwarzen Punkte seiner Augen verloren sich in dem knuspernden Fleisch des rohen Herzes, dessen Duft wie gebratener Speck in den Himmel hinaufstieg der sich still und langsam verdunkelte. Der Schnee rieselte und bald würde es das Lagerfeuer erlöschen. Allerdings scheinen seine Augen das Feuer irgendwie zu kontrollieren, zu schüren und am Leben zu erhalten. Gebannte Blicke sogen die Intensität des knisternden Zerstörungsatoll in sich hinauf bis es in seinen Sehnerven reflektierte und sich wie eine Diva darin widerspiegelte. Es hübschte sich auf, loderte in unterschiedlichen Brennmodulen um zu erforschen, mit welchen Schlangen es sich am attraktivsten fand. Greed war magnetisiert und so starr wirkte auch seine Haltung. Apathisch, geistig abwesend – nicht wirklich an diesem Ort der doch eigentlich das Paradies darstellte. Oder war es nur ein Anflug einer Romanze?

Neues Aufheulen und Wimmern schallte durch den Wald, betäubte Kleinvieh und Nagetier. Die Musik Wagners drang hindurch und versprühte seinen Weizensamen auf jede erdenkliche Weise. Genüsslich atmete der Kanadier die kühle Luft ein. Tief und gewissenhaft, denn er spürte den Frost und schmeckte die schmolzenden Schneeflocken auf seinen Lippen. Fremdkörper, welche sie nun sind. Kurz darauf spürte er ein Brennen in seinen Augen. Das eingesogene Feuer breitete sich in seinem Körper aus. Es schnürrte seinen Magen zu und drückte gegen seinen Hals, brannte wie eine handvoll Wasabi die der hungrige Lord im Anflug eines Heißhungers in sich hineinstopfte. Seine zwei spitzen Zähnen froren und ziepten als hätte er in Eis gebissen. Sie waren durstig und begannen bereits die kalte Luft für Blut zu halten. Nahrungsbedürftig zogen sie es in die kleinen Vampirlöcher hinein um es direkt in seinem Blutkreislauf einzubinden. Sein zuckendes Hirn pochte gegen die Schädeldecke. Zuerst langsam, dann immer schneller. Erst war es nur ein dumpfer Schlag, im nächsten Moment glich es einem Riss von Muskelgewebe – einem Krampf – der ihn dazu zwang das Gesicht schmerzlich zu verziehen. Sturr und selbstlos wie er zu seinem Körper war, beschränkte er seine Maßnahmen auf ein Minimum, hob eine Hand und massierte seine rechte Schläfe mit geschlossenen Augen.

Wenn Eve die Vampirgene zum Zeitpunkt des Verkehrs mit Shelly abgespeichert hatte, er in diesem Moment vom Vampirismus infiziert gewesen war, dann hatte er über einen langen Zeitraum nichts getrunken das seine neue Natur befriedigte. Ein Hunger der ihn nun langsam einholfte. Das Lebensbild, das ihm schier fremdartig erschien. Kannte er doch nur Shelly und die Geschichten von denen der Großteil womöglich nicht stimmte. Wann und wie viel musste jemand wie er trinken? Wann hörte man auf? Woran merkt man wenn es zuviel oder zu wenig ist? Welche Extreme werden erreicht? Welche Extreme könnten erreicht werden und brachten welchen Vor und welchen Nachteil? Und vorallem, welche Fähigkeiten wurden ihm geschenkt, welche ihm beraubt? Fragen die wohl niemand an diesem Ort beantworten konnte, ohne spekulieren zu müssen.

Als er die Augenlider öffnete, spürte er die stechende Nadel eines glühenden Blickes. Laceys Augen richteten sich auf ihn. Stille war eingekehrt. Nun, zumindestens war es nun stiller als zuvor. Lediglich das Schniefen und Einsaugen von Rotz bestimmte nun das Orchester voller Streichmusiker. Sein grimmiger Blick richtete sich zu den zwei verbliebenen Weibchen. Larissa war bereits ausser Sicht und das war gut so. Das Slashercouple verschenkte einen Funken. So schmerzhaft wie er auch war, konnte er sich zu einem amüsanten Spielzeug entwickeln. Funken spenden Licht und Hoffnung. Jedoch kann ein einzelner Funken auch einen gesamten Stall in Brand setzen. Also gut, lasst uns Brandstifter spielen.

»Sie ist keine gute Ärztin, nicht wahr?«, brummte der Kanadier als er sich zu ihnen richtete und die ersten Schritte setzte, »Sie weiß, wie man Leben nimmt und erhält. Das war es allerdings auch schon.«

Die Musik seines Bass klang unversöhnlich und verbittert, aber ein halbwegs zufriedenes Lächeln malte sich auf sein faltenloses Gesicht als er zu Lacey starrte. Mit beiläufiger Handbewegung winkte er das namenlose Mädchen herbei. Sie folgte zögernd.

Lilith wirkte auf sie wohl wie ein Monster. Hatte sie Sean derart misshandelt, auf bestialischste Weise ermordet und auch Larissa wollte sie hinterrücks das Leben nehmen. Ein Miststück wie es im Buche steht. Samael schien das kleinere Übel zu sein – der *gute Cop*. An seiner Seite würde sie länger leben, vielleicht sogar überleben. Immerhin war er es der vorschlug, Larissa laufen zu lassen. Vielleicht hätte sie ein ebenso großes Glück?

Das Mädchen tappste zögernd zu ihm herüber. Als sie einen knappen Meter vor ihm Halt machte, packte er sie an der Schulter und drückte sie an sich heran. Er legte seine Arme über ihren kleinen Rücken und drückte die Schläfe des Mädchens gegen seine nackte gestählte und von Narben misshandelte Brust, die ein deutliches Zeichen dafür waren, dass er mindestens ebensolche Qualen durchlitten haben muss wie jene um sie herum. Selbstverständlich stand nirgendwo die Einverständniserklärung mit seinem Namen. Diese war fest in den Köpfen des Slashercouples eingebrannt.

»Hab keine Angst, mein Kind. Du warst unhöflich und musstest bestraft werden. Es ist dein eigenes Verschulden. Aber wenn du dich von nun an benimmst, kann ich dir vielleicht helfen«, murmelte Greed mit väterlichen Allüren und streichelte dem Mädchen durch die strohigen Haare. Ein schelmisches Grinsen zieht seine Mundwinkel in die Länge als er abermals zu Lacey hinüber sieht und sie beobachtet. »Ich werde dich beschützen, Kleines. Du musst nur noch ein paar Dinge tun, dann wirst du wie deine Freundin nachhause gehen dürfen.«

Der Mitschwung einer Fürsorge klang völlig unkanonisch und untypisch für Greed. Aber das Mädchen kannte ihn nicht. Offenbar sah es so aus, als hätte Lacey alle schlimmen Dinge über ihn erfunden um ihn schlechter zu machen als er tatsächlich ist. Vielleicht schlug er Frauen, aber töten? Vergewaltigen? Niemals!

»Weißt du, wenn Frauen länger keinen Sex mehr hatten, dann werden sie manchmal merkwürdig. Sie wirken überreizt und ungebändigt. Bei Männern kommt das Phänomen häufiger vor, bei Frauen allerdings intensiver. Vorallem bei jenen, die sich selbst nichts eingestehen wollen. Dabei fällt mir ein... darf ich dich Shelly nennen?«

Ein weiteres Grinsen huscht ihm über die Lippen als er das schwache Nicken des verängstigten Mädchens vernahm, das sich krampfhaft an ihre verkrüppelte Hand fasste, das noch immer drei Blutbahnen fasste, das an der tiefsten Stelle in den Schnee tropfte. Greed senkte seinen Kopf und lehnte seinen an den Ihren ohne seinen Blick von Lacey zu nehmen. Es war, als wolle er ihre Reaktionen studieren, sie lesen um das zu sehen, das sich hinter ihrer Betonwand befand. Bedächtig senkte Greed seinen Kopf immer weiter und noch immer verfielen seine Pupillen den Magneten seiner Blutelfe während er den Angstschweiß des Mädchen verinnerlichte, das ihm häppchenweise mit Vertrauen zu begraben versuchte. Aus diesem Friedhof allerdings haben Tote die Angewohnheit immer wieder aufzuerstehen.

»Du brauchst keine Angst haben, Shelly. Veränderungen sind etwas ganz Natürliches. Und notwendig. Du musst dich verändern, denn sonst bleibt deine Welt stehen. Du drehst dich immer wieder um das selbe. Dann legst du einen Charakter ab und eignest dir einen neuen an, weil dir einfach nichtsmehr einfällt. Aber auch den wirst du irgendwann fallen lassen, weil du dich einfach nicht entwickeln würdest. Darum ist es nötig Veränderungen zu akzeptieren und sie anzunehmen. Erst das gibt deiner Existenz einen Sinn. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche. Andere hingegen... glauben nur zu wissen, doch sie wissen nichts. Ihre Gedankenstruktur, sie ist... zu simpel, verstehst du? Wie deine, Shelly. Aber jetzt bist du dir dessen bewusst und weißt, dass es ganz alleine an dir liegt, wie der Tag heute für dich enden wird.«

Vorsichtig beugte er sich die letzten Zentimeter zu ihr hinunter und fuhr seine spitzen Zähne aus, dessen raubtierhaften Klingen sich an ihrem jungfräulichen Hals ansetzten und darauf warteten, dass das bitterschmeckende Adrenalin in ihrem Körper nachließ.

»Ob mit Mondlicht... mit dem Sonnenschein... oder dem brennenden Himmel... deine Wahle,junge Lady...«

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09.01.2011 22:49 Forum: Sonstige

Freigedanklich und so offen wie selten zuvor präsentierte der eiserne Prinz nun körperlich seine Schatzkammer für die vampireske Konkubine. In seine einstigen Gedanken war Shelly bereits zuvor gestoßen und drischte gemeinsam mit Danielle auf die Seelenader des Kanadiers ein um jedes Erz auf irgendeine Art und Weise verwerten zu können. Dabei war sie auf Dinge gestoßen, die sich selbst vor Lacey hinter einem rotseidenen Vorhang versteckten. Vielleicht hat man Recht wenn man sagt, dass jene Konkubinen viel mehr über ihren Herren wissen als derren angeheiratetes Weib.

Ob sich die Vampirella darüber bewusst war oder nicht. Ein weiteres Mal fuhr ihre Zunge verköstigend über sein blutiges Herz das sich unter Vorbehalt so stark in Wallung versetzte, dass es die eigenen und fremden Erwartungen nach rötlichem Ambrosia vollends zufrieden stellen konnte. Es war mild und genüsslich, als hätte man jede Zeit der Welt zur Verfügung. Eine Kerze die ewig zu brennen scheint, da ihr Wachs einfach so unnachgiebig ist. Lacey war nicht immer so geduldig sondern konnte kaum den nächsten Höhepunkt abwarten den sie sich, bei Bedarf, auch erzwang. Und wie auch der jetzige Anblick Shellys, wie sie die Feder von Tinte befreite, war jener angestrengte einer Lacey ein Genuss der mindestens ebenso großen Einfluss auf das wohlige Gemüt des Kanadiers hatte wie das, was sie mit seinem Prügel anstellten.

»Bis das Eis bricht...«, murmelte Greed wiederholend mit nachdenklichem Anklang als er sich zurücklehnte und seine Ellenbogen in den Schnee stützte um einen besseren Blick zu haben. Aber dieser Blick war rein oberflächlich. Unter der Erde ratterte es was die schwarzhaarige Vampirkönigin damit gemeint haben könnte. Immerhin war Greed durch Eve so etwas wie zum König des Eises geworden. Ob Shelly darauf angespielt haben könnte?

Mit einem seichten Lächeln, um des Versuchs der Königin den Spieß umzudrehen und ihren Spielgefährten nun zum Zweifel anzuregen, kehrte er dem Ablauf der Dinge wie sie geschehen sollten den Rücken und fuhr der amerikanischen Latina durch das pechschwarze Haar das nur der Schatten selbst gebähren konnte, wie seine Augen und Seele.

»Du irrst dich, wenn du denkst, dass dies hier wegen deinen lächerlichen Gewichten inform zweier Bemitleidenden passiert. Die ich, an deiner Stelle, schon längst aus meinem Leben verbannt hätte, um mich nicht unter ihren Banner der Tränendrüse stellen zu müssen wie es bei dir nun der Fall ist. Sie sind nicht meine Feinde. Sie sind schon gar nicht wirklich von Interesse. Es geht hierbei nur allein um dich, um niemand anderen. Nicht einmal um mich. Einzig um dich, meine Mittelständige«

Um seine fast samariterisch selbstlosen Worte zu bekräftigen strich er ihr einige der ölgespunnenen Seidenfäden aus dem Gesicht und beobachtete ihr Tun wie ein Zuschauer in einem Kino, dessen Leinwandgeschehen ihn mehr amüsiert als die kleine quängelige Schwester die neben einem saß und aufmerksamkeitsringend an der Schulter robbte. Aber dieser Film war derart großartig, dass man dachte und irgendwie wusste, dass er selbst nicht wusste wie er enden sollte. Ein Schluss nach dem anderen wurde verzögert, nur um das vorige wieder zu revidieren und auf eine neue Zielgerade zuzusteuern um sich auch von dieser abzuwenden. Die meissten würden genervt seufzen. Greed jedoch nicht. Vielleicht war er deshalb der einzige, der noch immer unermüdlich im Saal saß und von diesem süßen blutverkrusteten Popcorn aß.

»Es liegt einzig an dir, ob von diesem *Verrat* jemand erfahren würde, oder nicht. Ein Verrat der bereits vollzogen und weitergeführt wird. Nur in welchem Ausmaß das geschieht, das obliegt dir. Ist es nicht schön, Königin zu sein obwohl man das Gefühl einer Sklavin inne hat?«

Obwohl der Hohn ein weiteres Mal die seichte Spur von brennendem Benzin hinter den Worten herzog, wirkte der Klang fast erfreut. Denn nichts anderes schien Shelly in seinen Augen im Moment zu sein. Eine Konkubine die keine andere Möglichkeit hatte, es erkannte und versuchte das Beste daraus zu machen – dadurch auch ihren eigenen Egoismus zu befriedigen. Greed hatte die Kontrolle über ihren Geist, über ihre Gedanken und bei Bedarf auch über ihren Körper. Aber nun schien es so langsam, als müsste er nicht mehr viel beeinflussen sondern wälzte der Stein von selbst die Klippe herunter und zog eine Schneise der Verwüstung ganz von alleine hinter sich her.

»Es ist kein schönes Wort, nicht? *Schoßkätzchen*... Und trotzdem ist es wahr in sämtlichen Belangen. Warum? Weil du es zugelassen hast, dich untergeordnet und angepasst hast. Nicht aus Eigennutz, sondern aus verwerflichen Gründen höchstwahrscheinlich. Der Gedanke, dass du zu ihnen gehörst. Zu *Menschen*..«, spuckte er das Wort wie Gift aus dem Mund und verzog grimmig die Miene.

Der Gedanke daran war derart lächerlich, dass es ihm selbst das Grinsen verbot. Man könnte ihm den Umgang mit Lacey vorwerfen. Doch jeder, der mit offenen Augen sieht weiß, dass Lacey nur körperlich ein Mensch ist. Im Inneren barg sie wohl mehr Teufel als Shelly und Greed zusammen. Eine Kriegsgöttin die befreit werden sollte aus ihrer zierlichen Hülle, sie aber zwecks des Scheins nicht verlassen wollte.

»Wir wissen beide, dass wir in derren Welt nichts zu suchen haben. Finden werden wir dort nichts und was wir verlieren können ist der Aufholung nicht wert. Man schadet sich nur einander, denn so etwas wie Frieden wird es nie geben und auch ein Waffenstillstand ist nur ein schwacher Schein um durchatmend den nächsten Akt zu planen. Nichts in dieser Welt ist erstrebenswert für uns. Ausser vielleicht... die Anzahl der Narren auf eine übersichtliche Anzahl zu mindern. Stück für Stück. Wie Vieh...«

Seine spitzen Zähne glänzten hervor als ihn der Gedanke einer perfekten Welt überkam. Eine Vorstellung in der Menschen eine Unterzahl darstellten, sich auf ihre naturgegebenen Talente besannen und nicht auf Selbstverständlichkeiten. In denen sie wieder überleben, sich vergessene Fähigkeiten erlernen mussten um sich gegen Kreaturen wie Vampire und Eisprinzen zu Wehr setzen zu können. Dieser Gedanke erregte ihn und ließ ihn synchron mit dem ansteigenden Vakuum an seinem Gemächt aufschnurren ließ wie ein liebestoller Löwe der sich von seiner Partnerin verwöhnen ließ und ihr als Zeichen seines Genusses vorsichtig entgegen kam bis er sich in den Schnee fallen ließ und mit dem Arm blind nach seiner Konkubine suchte.

»Sag mir, was bringt dich in Wallung? Vielleicht dein genannter Verrat? Etwas zu tun, das deine Prinzen brechen würde? Das Gefühl von Macht? Das Herz und die Seele von jemanden in der Hand zu halten und es bei Bedarf erwürgen zu können? Womöglich sind jene Dinge du dir mir vorzuwerfen versucht, in Wahrheit deine eigenen Wünsche, hm?«

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06.01.2011 21:16 Forum: Sonstige

Ein zähneknirschendes Ächzen brütete sich aus der Höhle des Löwen als die Vampirella ihre Fingernägel in seinem Nacken versengte, das zu einem viel zu kleinen Handschuh für ihre Krallen wurde. Denn schon bald trafen diese gewölbten Keratinplatten gegen Wände aus Muskelfasern und Knochen, was mehrere schmale Blutgerinsel zur Folge hatte die im zögernden Fluss hinab zu seiner Schulter glitten. Kaum einen Moment später fuhr Shelly ihre Hundezähne aus und nagte begierig an seiner Unterlippe wie an einem Spielzeug das sie reissen wollte. Greed unterstützte das, als er in ihre Haare griff und sie nach hinten zog bis ihre Zähne mit einem frivolenden Klappern aufeinander knallten. Als er sie daraufhin anblickte und sich ihre Worte durch den Kopf gehen ließ, spürte er diese aufbäumende Erregung in seinem Gemüt. „Fick zweier Leiber“... Irgendwie hatte er eine Schwäche für dieses gemalte Kunstwerk das er mit einem schelmischen Grinsen bezahlte.

»Niemandem schadet es? Was wenn dein Adelsstamm davon erfährt? Wären sie nicht erzürnt von deiner Fleischeslust? Speziell dein hochgeschätzter Nervbalg Kevin Thorn? Sein Schoßkätzchen sitzend auf der Schneide seines Feindes? Sie sogar zu schärfen?«

Ein Loyalitätsbruch der offenbar niemals als ein solches angesehen werden könnte. Ihr Honig auf seinen Lippen schmeckte köstlich und es dürstete ihn nach mehr, weshalb er das Obere ihrer Beine etwas weiter zu ihrem Körper drückte und das untere entlang streckt um sich förmlich darauf zu setzen damit sie in sich in der Seitenlage befinden konnte. Unbequem für sie um sich aufzustützen, ihre Gier nach ihm befriedigen zu können. Doch umso leichter fiel es ihm nun, ihr entgegen kommen zu können.

»So scheint auch dein königlicher Körper keinen besonders hohen Stellenwert für dich zu besitzen. Teiltest du ihn wie den Schlauch einer Wasserpfeife zwischen deinen *Geliebten* und nun mit mir. Einem Fremden. Deinem neuen *Feind*...(!?)«

Wenn der Geschlechtsverkehr nach einer Versöhnung der Beste von allen wäre, was musste dann dies hier für die beiden sein, in dem regelmäßig ein neuer Schwall von Provokationen auf den anderen einprasselte?

Während sein Speer nun noch tiefer ins feindliche Gebiet vorstoßen und sich von derren Zauber verführen lassen konnte, beugte sich der Eisprinz nach vorne und stützte seine graubläulichen Hände in den Schnee, strich mit seiner Nase über ihre ausgeprägten Wangenknochen und setzte abermals dieses verhasste Raubtiergrinsen auf.

»Ein geschundener Vampir in Ketten, dessen Freiheit er mit der meinen gleich stellt... Diese Vorstellung ist... amüsant«, murmelte er mit kratzender fast tonlosen Stimme die dennoch den Spagat schaffte verzückt zu klingen, ehe er seine Lippen spitzte und mit diesen ihren Kiefer hinab zu diesen Mund küsste, hinter dessen Wand sich eine spitze Zunge versteckte die deutlich schärfer war als die Waffen an ihren Fingern.

»*Ich* bin frei, Shelly... Dass dir das Schicksal von Cage und Thorn nicht egal ist, beweist, dass du es nicht bist. Und wie ich bereits mehrmals wiedergeben musste... ich bemitleide dich für deine Solidarität. Wie gerne würde ich dich von diesen Ketten befreit sehen. Dies hier... ist nur ein Bruchteil von dem was du sein könntest, Vampir.«

Langsam entfernte sich sein Gesicht von dem ihren um die hinterlistig verzogenen Mundwinkel zu präsentieren während seine Augen zu glänzen begannen als hätte er dem Himmel sämtliche Sterne beraubt um sie für sich selbst einnehmen zu können. Anschließend schnellte er nach vorne und hämmerte ihr unerwartet die Zunge in den Mund. Die Lippen bestimmend inzwei gedrückt, ihre Zähne ohnehin teils geöffnet um möglicherweise ein weiteres Mal ein Widerwort zu geben. Präventiv und verwegen bohrte sich diese Schlange in das Nest der Blutsaugerin und tanzt darin einen begierigen Waltzer um ihren blutigen Wurm dazu zu bewegen mit ihm über das dünne Eis zu tanzen auf das sie sich begeben hatten. Die Augen schloss er um den Geschmack ihres Speichels einzusaugen und intensiver kosten zu können. Einen Rückzug gab es nicht für sie, denn seine Hand drückte ihren Kopf so feste zu sich, dass ihre Zähne aneinander klackerten und sich gegenseitig auszudrücken drohten während sich die Feder an ihrem Tintenfaß so gütlich tat wie ein Tier das sich vergnügt in einer Pfütze wälzte. Ein Feuer schien sich in ihrem Mund zu entfachen als ein weißdampfender Nebel aus ihrer Nase huschte und sein Gesicht anfeuchtete, das ohnehin bereits die ein oder andere Schweißperle aus den Hautporen gedrückt hatte. Eine zeitlang genoss Greed diesen Kuss der Begierde bis er darin zu versinken drohte und sich in Zurückhaltung üben musste um nicht die Rolle zu verlieren in die Eve ihn gepresst hatte.

»So aalglatt und spitz deine Zunge auch ist. Sie weckt ein gewisses Suchtpotenzial...«, entfuhr ihm murmelnd bevor er den Blick von der Lady abwendete, da seine Worte doch freundlicher klangen als sie sollten. »Zu schade, dass sie so einer Kreatur wie dir gehört...!«

Bissig fügte er diese Worte hinzu um in das Gleichgewicht zurückzukehren. Als Strafe dafür, verweigerte Greed seiner Lanze das weitere Erforschen und zog das kreischende Etwas aus der Höhle hinaus. In seiner salutierenden Pracht zeigte es auf sein Ziel und bat, flehte und wimmerte den Herren an wieder hinein kriechen zu dürfen. Nicht mehr lange und er wäre am Ziel angekommen, hätte ein Feuerwerk entzünden und den Unterleib der Frau markieren können. Aber das interessierte den Kanadier nicht sonderlich. Obwohl er selbst förmlich Kälte resistent ist, entwickelten die beiden Spielgefährten des Unterleibs beider eine familäre Wärme das sie zusammenschweisste und einander schützten, sich bekuschelten und umgarnten womit es auch Shelly leichter fallen musste gegen den kalten Schnee ankämpfen zu können. Greed jedoch trennte diese lüsternen Geier voneinander und saß nun mit etwas Abstand zu seiner Eva gerichtet.

»Du bist eine wahrlich amüsante Zeitgenossin. Deine zwei Gesichter verdienen wohl beide ihr Schicksal. Das gefällt mir. Nur *zu schade*, dass nur eine in diesem Aphroditekörper überleben kann.«

Die teils apathisch wirkende geistesumringende Haltung wurde innerlich belächelt und zügig zauberte sich ein freches Grinsen auf seine Lippen als er die wolllüstige Frau vor sich mustert, dieses Bild sinnbildlich fotografiert um jeden Millimeter ihres Göttinnenkörpers zu speichern ehe dieser sich selbst in Staub zersetzen würde.

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05.01.2011 18:49 Forum: Sonstige

Der blutleere Gummischlauch des schmollenden Kanadiers schien ein Vorbote gewesen zu sein. Nicht nur kommentierte er sein verfehltes Ziel sondern auch Laceys beiläufige Zurechtweisung. Eine Zähneknirschen machte sich bemerkbar bevor Greed wieder in den Hintergrund rückte und das reizende Geschehen beobachtete.

Der Gesang seiner Blutelfin glich einer Opera Destruktiva, die sagenhaften Bewegungen einem verzerrten Ballettstück von Jean Cocteau. Obwohl er sich hinter der grimmigen Maske der Verborgenheit, des emotionslosen Fernglases seiner Augen, versteckte, klopfte sein Herz unaufhörlich wie ein Dampfhammer gegen den Brustkorb als sich seine Seewespe über Sean hermachte und ihm den Torso aufspaltete. Womöglich konnte man das Gefühl mit einem Blowjob zweier Damen vergleichen, das er gerade empfand. Eine die das Schwert polierte, eine andere das den fleischigen Kokon mit ihrer Zunge warm hielt. Erregung machte sich breit und definierte sich durch einen aufbäumenden Kolben im schwarzen Beinkleid das den geworfenen Schatten des Berges zumindestens teilweise geschickt verstecken konnte. Genüsslich strich er sich die Zunge über die spitzen Zähne und setzte ein begieriges Grinsen auf, das jedoch ebenso von Schadenfreude und Zerstörungslust geschwängert sein konnte. Eine Frage, oder vielmehr eine Feststellung konnte man am Rand seines Bewusstseins entdecken – die blutdurchwebte Lacey gäbe eine bezaubernde Mutter ab.

Die Namensgebung der Kinder scheint metaphorisch. Ein Glück für alle, dass Sean sein Maul nur öffnete wenn er mit einer festen Rückendeckung rechnen konnte. Hätte er Larissa genommen wie es ihm befohlen wurde, hätte es viel schlimmer enden können und Greed wäre jener gewesen, der sich über seine Eingeweiden hergemacht hätte.

Nachdem Muskelstränge zertrennt und das Blut geysirartig aus dem Körper spritzte, dessen Routine mit einer triumphierend grinsenden Lacey beendet wurde mit einem restlich auspochenden Herz in der Hand das allmählich in sich erstarb, blickte der verbissen nachdenkliche Kanadier auf. Auch als das Mädchen – Larissa – auf ihn zustolperte, bemusterte er sie mit einem restlichen Trotz und einem Schwall negativer Kritik. Den Kopf leicht angehoben, als hätte er mehr als nur eine simple Entschuldigung zu erwarten, blitzten seine schmalen Pupillen zu dem Kind hinab das sich ihm verunsichert und mit zitternden Kniescheiben näherte. Erwartungsvoll wurde das geformte X seiner Arme gelöst und steif hängend neben seiner Hüfte positioniert.

Das blutige Herz wurde beidarmig wie eine demütige Opfergabe nach vorne von ihrem Körper gedrückt. Schweigsam und apathisch, zu geschockt um nach den Erlebnissen ein einzelnes Wort herauszubringen. Aber auf Mitleid durfte sie wohl nicht wetten.

»Hm?«, grummelte der Kanadier abwartend mit einem gewissen Nachdruck im Ton der ihre Lippen lösen sollte.

Larissa nagte nervös an ihrer Unterlippe und blickte zurück zu ihrer Richterin. Diese Auflage war ihr sichtlich zuwider. Aus dem Mädchen mit *freiem Willen* wurde eine hölzerne Puppe die nur noch mit Fäden etwas an Wert gewinnen würde. Aber diese Unsicherheit und Furcht in ihren Augen – in ihren Lenden – gab ein prima Ambrosia für das Slashercouple ab.

Im Gegensatz zu Lilith schien Samael es dem Mädchen nicht allzu krumm zu nehmen, dass sie mit der Wortkargheit ein Verhältnis einging dessen Kinder krüppelhafte Silouetten eines Augenblicks waren. Wortlos fuhr der silberhaarige Vampir seinen Greifer aus und hob das Herz aus der knochigen Krippe des Mädchens. Kritisch musternde Blicke darauf folgten die durch ein skeptisches Aufzucken seiner Augenbrauen an Intensität gewann. Elegant knickte die Hand in unterschiedliche Richtungen um es wie ein kostbares Juwel zu betrachten, das die Verzweifelte diesem Pfandleiher anzubieten hatte. Grobmotorisch schätzte er das Gewicht und roch daran bis die schwarzen Bulls Eyes vorwurfsvoll auf dem Mädchen landeten.

»Keine Entschuldigung... Du schenkst mir ein totes Herz das nicht einmal mehr singen und tanzen kann...«, erklang es emotionslos aus der Höhle seiner Kehle heraus und wartete einen Augenblick auf eine Antwort die er niemals bekommen würde. Das Mädchen blieb dumm und tapfer. »Ich habe bereits ein totes Herz, was zum Teufel will ich mit noch einem?!«

Die andere Hand schoss nach vorne und zog sich breitseitig mit klatschendem Schall über die Wange des Mädchens. Wie eine fliegende Bowlingkugel zischte seine stählernde Faust durch die Luft und schleuderte das stille Mädchen längst zu Boden. Dabei knackte und knirschte es im Hals und Mund der jungen Närrin. Mit dem eiskalten Schock im Nacken hustete und spuckte sie Blut in den weißen Schnee. Einzelne Zahnstücke wurden wie Vogelkinder aus dem Nest geworfen um das Fliegen zu lernen, gefolgt von einer roten Flüssigkeit als würden diese einem Mörser gleich direkt aus dem Muttermund geschossen. Zitternd gruben sich die Hände des Mädchens in den Schnee. Ihr Körper hatte eine stark gerötete Farbe angenommen und rückte somit der Unterkühlung immer näher. Das Lagerfeuer war hier wohl der nährende Sauerstoff das ihr qualvoll in kleinsten Partikel Beistand lieferte.

Während das Mädchen sich dem kostbaren Blut entledigte, schritt Samael unbeachtend an ihr vorbei und warf das Herz auf den Grill. Es zischte und brutzelte umgehend durch das vorgeheizte Rost darüber. Dann legte er seinen Kopf schief auf die Schulter und blickte zu Lacey hinüber. Fragen sausten durch seinen Kopf. Aber da er ohnehin keine Antworten bekommen würde, verzichtete er auf die Stellungnahme.

»Steh verdammt nochmal auf! Was bist du nur für eine verweichlichte Fehlgeburt?!«, maulte der Kanadier als er zu Larissa zurückgekehrt war und sie mit einem bestimmenden Griff am jungfräulichen Hals des Mädchens auf die Beine hievte ehe er sie wieder losließ und mit harten Blicken strafte.

»Was würden deine Eltern sagen, wenn sie dich jetzt sehen würden? Wären sie stolz auf dich? Denkst du etwa, sie würden denken, dass du hier richtig handelst? Pazifismus? Halte stets die andere Wange hin? Schlage nie zurück und lasse dich unterdrücken? Wenn dich jemand ficken will, öffne hingabebereit deine Beine um dir Ärger zu ersparen? Schlampe!«

Ein weiteres Mal saust die eiserne Faust nach vorne und prischt ungehalten zur Nase vor. Der Aufprall belohnt die sadistischen extravaganten Dissidenten mit knirschendem Knorpel und einem Schwall rötlicher Flüssigkeit die dem Kanadier entgegenspritzte ehe das Mädchen nach hinten stürzte und in den weichen Schnee fiel. Greed kostete ohne jegliches Gefühl von Mitleid von dem Blut auf seinen knochigen Bergen seiner angeborenen Nahkampfwaffe. Es schmeckte durch den andauernden Adrenalin bitter und sauer, der Anflug von Marijuana jedoch machte es erträglich. Mächtig und in angeborener vornehmen Haltung stellte sich Greed neben die gestürzte Larissa und starrt kopfschüttelnd zu ihr herunter, wie ein Vater der für seine gefallene Tochter keinerlei Stolz mehr empfinden konnte nach einem so lächerlichen Schauspiel. Der vernarbte Körper des Mannes zuckte erregt, doch übte sich Samael in Zurückhaltung.

»Eure Weichheit ist ekelerregend. Und so etwas schimpft sich dominierende Rasse? So etwas stellt sich an die Spitze der Nahrungskette? Ihr seid nicht einmal einer Ameise gleich... nichtmal einem anderen Tier. Nur Luft und Rauch das sich selbst nicht ertragen kann in ihrem trübseeligen Dasein... Der Mensch ist etwas, das überwunden werden will! Nichts anderes!«

Scheinbar beiläufig wanderten seine zornig dünnen zu schlitzen geformten Augen zu Lacey hinüber. Der Anblick seiner Prinzessin senkte seine Aggressionen, obwohl ein Teil davon eben diese auf einem anderen Level wieder in die Höhe trieb. Oder war es etwas anderes?

Das gefallene, verspottete, misshandelte Mädchen zitterte auf dem kalten Schnee und versuchte sich nach und nach auf die Beine zu kämpfen. Greed ließ sie gewähren und ein Teil von ihm wollte sie sogar dafür belohnen.

»Mit diesem Atom bin ich fertig. Ich sage, wir lassen sie laufen und nehmen uns die Andere vor. Larissa soll das Gift weitertragen, die Gerüchte schüren auf dass die Wahrheit stolze Kinder mit dem Mysterium zeugen kann. Wer glaubt heute schon noch an Vampire die sich mit biestigen Menschenfrauen einlassen?«, winkte er beläufig ab und marschierte lächelnd zu Lacey hinüber.

Ihre Verteidigungshaltung glich einer Palisadenmauer mit spitzen Speeren die durch Löcher lunzelten um anstürmende Angreifer am Erklimmen zu hindern. Doch der Vampir störte sich nicht daran. Er positionierte sich hinter seiner Seewespe, strich ihr eines der blutbefleckten Strähnen aus dem Gesicht und schlang seine blassen Arme um ihren zierlichen ambrosiabetupften Körper, während er einen tiefen Zug ihres aphrotisierenden Dufts einsog und kurzzeitig sein Kinn auf ihrem roten Schopf ablegte.

»Bist du damit einverstanden oder willst du ihr noch ein paar Narben hinzufügen die sie stolz der Welt präsentieren kann, Liebste?«

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04.01.2011 17:51 Forum: Sonstige

Eine Schar von analytischen Blicken huschten musternd über den bebenden Brustkorb der Vamp Lady in ständigem Datenaustausch passend zu ihren geschwängerten Gedankengängen die der Kanadier mit einem zufriedenen Lammschlächtergrinsen kommentierte, nachdem er das nächste Tier geköpft und dessen Seele entrissen in seiner Hand wieder finden konnte. Um sie seiner Spielgefährtin wieder einzusetzen setzte sein fünffingriges Greifwerkzeug auf ihrer Brust zur Landung an und stimulierte die noppige Bremse bis sie von Kälte und Wohlempfinden weit genug ausgefahren war um das weiträumige Flugzeug zum Stillstand zu bringen.

»Vielleicht nicht *dein* Wunsch. Aber vielleicht *dein* Wunsch?«, sprach der Kanadier leise mit seiner kratzig brummenden Kehlkopfstimme während seine Finger sich feste um die fleischige Kugel ihrer Brust klammerte und bestimmend zudrückte. Nicht um sie zu stimulieren. Nicht um auf dem Seil der dominanten Härte im erotisierenden Bereich zu tanzen. Sondern wahrhaftig einen Schwall von Schmerzen durch ihren Körper zu jagen. »*Deine* Wünsche sind mir egal. Deine Zufriedenheit ist mir ein Pulver in den Augen. Und nicht nur mir, Shelly...«

Eve’s Saat, so sehr sich Greed auch dagegen gesträubt hatte, schien ihn infiziert zu haben und in seine Situation gebracht, in der er wohl das ausspielen konnte das ihn so lange in einem Beiflug von austauschbaren und belanglosen Gedanken beschäftigen wollte. Personen, die ihr Leben in einem Grau verbringen – sowohl die Vor- und Nachteile einer Sache erkennen können/wollen – tragen meißt eine Maske. Greed kannte dieses Gefühl zu genüge und es barg kein Erbrochenes mehr in seiner Brust, das er nicht schon mehrmals ausgestoßen und wieder eingeführt hatte um abermals darüber zu sinnieren.

»Du bist dir deiner Ironie bewusst. Eine Seite die sich von Thorn nährt und Cage den Tod wünscht. Eine Seite die sich von Cage nährt und Thorn den Tod wünscht. Ist es nicht schrecklich sich dieser Gedanken bewusst zu sein?«

Der Druck auf ihre Brust ließ nach. Doch anstatt die Greifer zurückzuziehen, fuhr der spitze Zeigefinger um die fleischige Rotunde, umgarnte die Wölbungen wie eine bezierzende Spermie eine Gebährmutter in der Hoffnung, dass sie sich dadurch erweichen lässt – die Schmerzen so schnell verschwinden wie sie gekommen waren.

»Du willst mir Leid zufügen und dennoch scheinst du etwas von mir zu wollen das nur Lacey besitzt. Wie erklärst du dir das? Und mache dich nicht lächerlich mit vorgegebenen Racheempfindungen. Es ist kaum verkennbar, dass deine Grotte sich nach meinem Drachen die Finger leckt und dein Körper meinen Namen schreit. Ich bin nicht so närrisch und behaupte, dass es bei mir anders ist.«

Ein Beweis folgte auf dem Fuße als sich der Säbel bis zum Anschlag in den Halfter drückte und darin seine Klinge zu schärfen versucht in dem es die Wände erkundete. Sie sollte die Ironie des Ganzen bemerken. Ihre Stimme war von Hass geschwängert, aber diese empfundene Lust während sie sich die Qualen ihrer Wichtigsten ausmalt war eine Barriere, ein Fenster aus dem Milchglas der Zerissenheit.

Greed nahm das elegante sonnengegerbte nackte Bein der Spookshow Mistress von seinen Schultern und führt es neben sich zu der anderen Hälfte ihres Paars. Das Laufwerkduo war wieder vereint und ruhte aufeinander während sein Unterleib in verführerischer Geschwindigkeit ihre Höhle ausgrub mit einem festen Griff auf ihrer vollkommenen Pohälfte die ihn förmlich anlächelte und nach seinen Zähnen forderte. Stattdessen jedoch bildeten sich seine Augenlider zu kleinen Schlitzen zwischen denen die schwarze Pupillen beobachtend hervorguckten.

»Ich tue das, was mir gefällt. Kein Ketten sind an meine Hände gebunden. Ich bin frei - du bist es nicht. Wie abgebrüht muss man sein, dass man sich bereitwillig seine eigene Seele zerfickt um sich gegen seine Natur zur Wehr zu setzen?«

Lange genug hatte Greed sich darin versucht und den Kampf verloren, dessen Ausgang unabwendbar war. Er sprach aus Erfahrung. Warum seine Zeit verschwenden um sich an ein Seil zu hängen, das ohnehin irgendwann reissen würde? Es machte den Schmerz nur noch größer.

Vorsichtig beugt sich der silberhaarige Kanadier nach vorne. Um dem vampiresken Sexualtrieb seiner Partnerin weiterhin zu befriedigen, kam er nicht bis zu dem gewünschten Ziel – ihrem Gesicht. Stattdessen bäumte er über ihr um das die muskelgewebte Schraube nicht aus der Mutter ziehen zu müssen. Auf weitere Stöße wurde verzichtet. Stattdessen glich es nun wahrlich mehr einem bohren und erforschen, bei dessen Infiltrierung Shellys obere Pohälfte von seinem Unterleib weiter hinauf gezogen wurde.

»Hast du schonmal geliebt, Shelly? So richtig geliebt? Dann weißt du, dass es schnell langweilig wird. Man liebt sich das Wünschen an sich viel mehr, als das Gewünschte selbst. Darum ist es manchmal nötig, die Dinge von sich zu entfernen um wieder Wünschen zu können. Die Dinge, die man nie wirklich besitzen kann... diese liebt man am meissten. So gelten meine Gesänge allem was du dir vorstellen kannst. Denn mit allem bin ich einverstanden.«

Thema: Insanity! - AuftaktShow (11.01.2011)
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03.01.2011 18:20 Forum: Card

Würde mich sehr über ne Packung freuen. Kenne mich als Kerl nicht so mit Binden aus... wobei ein wenig Blut schadet nie, nech?

@swagger
meißt mehr als mir lieb ist...

Thema: Insanity! - AuftaktShow (11.01.2011)
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03.01.2011 17:57 Forum: Card

hier gibts striktes Intergenderverbot. Aber vielleicht hast du Glück und dieses Verbot gilt für sämtliche Ashleys nicht

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02.01.2011 17:23 Forum: Sonstige

Ohne zu zögern beugte sich der schneeweiße Kanadier nach vorne und nahm ihren Finger in den Mund. Seine grobe Zunge umspielte die aufgebissene Wunde wie ein Kleinkind das verspielt an einem Lolly lutschte. Er sog zuerst sanft, dann wurde es begieriger als sich das Vakuum verstärkte und den Blutkreis des Fingers überforderte, sodass es kaum mit dem Nachschub hinterher kam. Süßlich schmeckte es und ein wenig nussig. Doch es dauerte nicht lange bis Eve nachließ und die knochige Schraube aus ihrer Mutter entließ. Der Dolch, welcher hoch über den beiden schwebte, barg genug vom Blut des Vampirs und gekostet hatte das Mädchen bisher *genug*.

»Ein bisschen Größenwahn schadet niemandem. Ist es nicht der Antrieb unseres Motors? Die Garantie für Disziplin? Sich nach dem Unmöglichen zu recken um es irgendwann greifen zu können?«

Der narbenübersähte Körper des Mannes bäumte sich auf. Sein fester Griff band sich um ihr Fußgelenk dessen tattoowiertes Pendel von der Brust hinab zu seinem warmen rhythmisch bewegten Unterleib geführt wurde.

Wer hätte gedacht, dass diese eigentlich verfeindeten Parteien zu einer solchen Situation fähig wären? Glich es nicht auch einer Unmöglichkeit dessen Schranken rabiat und rücksichtslos durchbrochen wurde?

»Und doch scheinen wir einander zum Greifen nahe, mit einer Wand aus Glas und winzigen Löchern durch die wir unsere Finger stecken können um in irgendeiner Wunde zu bohren die uns zuwider ist - auf den ersten Blick.«

Das schmalspurige Lächeln kommentierte den fahrenden Finger seines Greifwerkzeugs das sich schlängelnd einen Weg über ihren weiblichen nackten Oberkörper bahnte. Er umfuhr den Bauchnabel mehrmals, wanderte in krabbelnden Berührungen hinauf zum Ansatz ihrer Brust und über die angedeuteten Harfensaiten inform von Rippen wieder hinab über das tribalflammende Tattoo. Dort drückte der spitze Fingernagel gegen die sonnengegerbte Haut und erschaffte einen Schatten um ihn herum.

»Was wenn ich das Glas einfach zerstöre? Es zertrete wie ein Wall aus Papier und mir dich einfach zu Eigen mache? Dich deinem Prinzen entreisse? Dich deinem König entreisse?«

Sein Drücken wird fester und bohrt sich tiefer in die stabilfleischige Oberfläche der Überdiva. Ein schelmisches Lächeln zieht die Fäden seiner Mundwinkel nach oben während ihm Gedanken blutigster Naturen durch den Kopf wandern, denn es sind nicht nur Eves Gedanken sondern auch die des Kanadiers die seit Monaten hinweg existieren. Flüchtig. Schattiert. Aber vorhanden. Die Prinzessin zu unterwerfen war bisher keine Möglichkeit die in Aussicht oder gar gewollt war. Andererseits...

»Wenn du nach meiner Königin trachtest und mir das nehmen willst, was ich mir selbst nehmen will, warum sollte ich dich dann nicht auch von deinen Lastern befreien?«

Greed beugte sich nach vorne und schob das hinderliche Bein zur Seite um der Spookshow Mistress gänzlich nahe zu sein. Die Gesichter nur wenige Millimeter voneinander entfernt. Der heiße Atemnebel der Vamp Lady drang unverkennbar in seine Nase während sich seine schwarzen Pupillen in ihre Augen brannten. Schadenfroh schob sich seiner Oberlippe hinauf und offenbarte die glänzenden spitzen Raubtierfänge welchem einem Vampir nicht ganz unähnlich scheinen. Bereits seit längerem mutierten seine Zähne zu kleinen zackigen Dolchen aus Schmelz, aber diesmal stachen zwei dieser blutdürstigen Soldaten noch mehr aus der Reihe.

»Stell dir vor... du schlägst den Weg einer Meuchelmörderin ein. Du verfolgst Lacey um es mir heimzuzahlen. Du schnappst sie dir, nimmst sie gefangen, folterst sie bis kurz vor ihrem Sterben. Dann pflegst und umsorgst du sie. Ich schätze nicht, dass du es kurz machen würdest und auch ein paar Peitschenhiebe wären dir nicht genug. Nach einigen Monaten würde Lacey sterben und du hast dein Wunschdenken in die Realität gemünzt. Ein schöner Gedanke, hm?«

Flüsternd reihte er die Worte verführerisch hinaus und kam ihrem Mund dabei so nahe, dass man annehmen musste, dass jederzeit ein Kuss folgen sollte. Aber dem war nicht so. Stattdessen mahlten sich seine Blicke über ihr graziles Ägypterprinzessingesicht und beobachtete die aufzuckenden Züge ihrer Wangen und Grübchen. In seinem Gesagten lag keinerlei Schmerz, noch Bedenken. Er klang mehr wie ein Verräter der seinen ehemaligen Feind von seiner Sache überzeugen wollte mit reichlich verschmierten Honig.

»Das würde dir gefallen, nicht? Sie leiden zu sehen. Sie schreien zu hören. Sie wimmern und krümmen zu sehen. Obwohl ich sie besser kenne und weiß, dass sie niemals für dich Schreien oder Wimmern würde... aber greife diesen fiktiven Gedanken und male dir deine Vorlieben aus. Schneide jedes meiner Male von ihrem Körper. Versenke ihre Klitoris, die mich so oft auf die höchste aller Wolken verführt hatte. Töte sie langsam und genüsslich in deinem Kopf.«

Während er diesen Zucker aussprach, zeichneten sich in der Bewegung seiner Hüfte kreisende Formen ab die den Pinsel in diesem Farbtopf dazu brachten ein zerstörerisches Gemälde von Leid und Pein zu malen. Ihm entglitt ein genüssliches Schnurren als er ihren Unterleib mit unheilvoller Zärtlichkeit verwöhnte.

»Und nun speichere es und male dir aus, was ich deinen Prinzen anstellen könnte. Kevin Thorn, dem Mann der ohne Gefolgschaft niemals komplett sein würde. Der alleine nur halbe Dinge auf die Beine stellen kann. Dich benutzt wie eine Bäuerin im Schachspiel um an seine Ziele zu kommen, was wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Ihn auszulöschen würde dich befriedigen, oder nicht? Ihn leiden zu sehen. Ihn sterben zu sehen. Ihn aus deinem Leben zu nehmen.«

Greeds Unterleib verharrte in Position. Eine Hand stützte sich neben Shellys knochigen Pfeiler, welcher ihrer Haltung die nötige Stabilität schenkte. Dann fuhr er seine Zunge aus und gierte nach ihrer Lippe, strich darüber wie ein Tier das von seiner Beute kosten wollte ehe er sie verschlang. Der Schweiß auf ihrem Gesicht schmeckte so salzgeschwängert dass es ihm ein weiteres Grinsen aus der Reserve lockte.

»Das wäre aber mehr ein Gefallen, nicht wahr? Allerdings gäbe es da noch einen... den König. Kein Wirklicher - ist er doch unfähig zu regieren und sein Land zu verteidigen. Aber den Nimbus schenkst du ihm trotzdem. Christian Cage. Was, wenn ich ihn auslösche? Ihn entführe und foltere, ihn zu deiner Lacey und ihm Stück für Stück das Leben zur Hölle mache? Du weißt genau, dass er mir unterlegen sein würde. Er ist kein Krieger. Eher könntest du ihn beschützen als er dich retten. Warum sollte ich dich also nicht entgültig von ihm befreien? Ihn zerstückeln und dir jede Woche ein neues seiner Körperteile schicken, damit du ihn wieder zusammensetzen kannst?«

Das Grinsen auf seiner blitzgetränkten Nahrungsluke wurde immer breiter und genährt von Rachsucht und es war schwer zu sagen, ob es nun Eve war die mit Shelly sprach oder Greed selbst. Aber das Raubtiergrinsen war das gleiche und es genoss diese Fantasie die bereits in dem wohlflurierten Kopfkino des Kanadiers in halbjähriger Fassung über den Bildschirm flimmerte.

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31.12.2010 22:51 Forum: Sonstige

Die beiden größtenteils nackten Jugendlichen starrten einander an. Sie tauschten einander Blicke die größere Bände sprachen als Worte es könnten. Ähnlich jenen die das Slashercouple neugierig auf sie gerichtet hatte um die Früchte ihres schroff improvisierten Experiments zu beobachten. Eine zeitlang passierte nichts. Stille kehrte ein und der kalte Wind der Jahreszeit zischt an den Ohren vorbei. Greed hatte etwas Abstand genommen um ihr die Illusion von Privatsphäre zu gönnen. So freizügig die Jugend heutzutage auch durch die Straßen wandert, es sind lediglich großmäulige Masken hinter denen sich nichts, aber auch rein gar nichts verbirgt. Mit ihrer fehlerhaften Offenheit konfrontiert erstarren sie hilflos wie eine unfähige Laborratte die ihr weißes Fell verloren hatte...

Zähneknirschend spielte der Kanadier mit dem Dolch in seinen blassen Händen. Drehte ihn abwartend wie eine abwälzende Garnrolle, strich sehnsüchtig über die glänzende Silberklinge und öffnete dadurch eine längliche dünne Wunde an seinem Finger. Die Struktur seiner Haut wurde durchtrennt und riss zögerlich auseinander. Rotes Blut drückte sich durch die fleischlichen Türen und lächelte ihm entgegen wie ein Neugeborenes. Die schwarzen Pupillen seiner weißen Augen beobachten den Vorgang mit akribischer Präzision. Dabei bemerkt er, dass sich die Wunde ebenso vorsichtig verschließt wie sie sich geöffnet hatte. Fleischliche Fäden zogen sich zusammen, zogen das Blut zurück ins Wirtshäuschen und verschlossen den Riegel dieser Türe. Ein zufriedenes Grinsen umspielt seine Mundwinkel ehe er aufschaut und die bittersüße Fröhlichkeit erstarb.

Noch immer tat sich nichts. Die Jugendlichen resignierten. Sie wehrten sich nicht, wollten allerdings auch keinem Befehl Folge leisten. Vielleicht nährten sie sich an der Hoffnung, dass man sie dadurch irgendwann nichtmehr sehen könnte. Tatsächlich könnte man das irgendwann nichtmehr, denn kleine weiße Pusteln begannen vom Himmel zu fallen. Kristalle die beim Auftreffen der Haut sofort zerschmolzen. Aber mit der Zeit – ein paar Tage – wären sie begraben und ihre Körper steifgefroren.

Das Slashercouple jedoch beabsichtigte nicht so lange zu warten. Lacey besaß bekanntermaßen einen längeren Geduldsfaden, ihr Geliebter hingegen nicht. Ihm entfuhr ein genervtes Grummeln, dann richtete er seinen zerknirschten Blick zur Blutelfe. Er wollte es genießen, aber bei diesem Film hing der altmodische Projektor. Diese Dinger – längst veraltete aber nutzvolle Mechanik – benötigten meißt nur eine nachhelfende Hand, oder einen alltäglichen Gegenstand der das Kaputte ersetzt, um wieder reibungslos zu funktionieren. Wobei gerade das Wort *reibungslos* wohl das eigentliche Problem darstellen dürfte.

Greed hatte genug. Seine Füße stampften geräuschlos über den Boden durch den flachen Schnee auf die potenziellen Eisskulpturen zu. Obwohl es noch mitten im Tag und dementsprechend hell war, schien die Sonne gegen seinen Rücken und warf einen wandernden länglichen Schatten auf die Akteure des schlechtesten Kinderpornos der niemals gedreht würde. Seine Miene verfinsterte sich wie ein dämmernder Abend. Die Schultern bebten stockend, das Silber in seinen Händen flackerte und wirbelte geringfügig zwischen den Fingern umher. Womöglich bemerkten das frischgezwungene Liebespaar ihn nicht einmal. Missmutig fletschten seine Lippen nach vorne und gaben ein zischendes Schmatzgeräusch von sich.

»Na los!«, knurrte er mit zusammengepressten Zähnen und trat in den Schnee welcher den Jugendlichen ins Gesicht flog. Eine Warnung, bei weitem keine Strafe.

Anschließend ging er neben ihnen in die Hocke und hob das Kinn des Mädchens an. Seine musternden schwarzen Pupillen inmitten dieser weißen Augen verbrannten den Schnee auf ihrem Gesicht ehe er vorwurfsvoll zu Sean...Shawn...Shaun... diesem großmäuligen Nichtsnutz blickte.

»Willst Ihre Fotze wenn sie versteckt ist. Aber wenn sie dir zur Verfügung steht, kneifst du? Du hast dir deinen Namen wahrlich verdient, Junge. Sei dankbar, dass du nur ein Werkzeug bist und die tatsächliche Protagonistin auf dir sitzt. Dabei verliert sie Flüssigkeiten bei dem sich selbst Ärzte unsicher sein müssten aus welchem ihrer Löcher sie gekommen sein müssen.«

Ein schalkhaftes Grinsen mutierte in seiner schadenfrohen Fratze als er seinen Blick von dem Jungen abwendet und sich dem nackten Mädchen widmet. Für ihr junges Alter sah sie wirklich hübsch aus. Man konnte dem Jungen seinen Wunschgedanken nicht verübeln.

»Du weißt, dass er dich ficken wollte. Dass er andere vor dir genässt hat und das nur um sein Ego zu steigern. Dabei macht er die Mädchen gefügig, hm? Und dennoch willst du ihm nicht zeigen, wie es ist? ... Warum? Empfindest du etwa Mitleid mit ihm? Weil er... *gute Seiten* hat? Wenn du das denkst, bist du ein größeres Miststück als eine Drogenmutter die in ihrem Rausch ihre eigenen Kinder aus dem Fenster wirf~... Hey, stimmt ja gar nicht. Das ist was Gutes!«

Das konfliktbenetzte Interesse aus dem Sumpf der Heuchelei flippte die Münze und fing sie elegant auf der Kehrseite wieder auf. Seine Augenbrauen zuckten grinsend in die Höhe als sich die vampiresken Reißzähne glänzend offenbarten.

»Überbevölkerung... ja, dagegen muss man etwas unternehmen. Schleunigst!«

Gerade eben sahen die seelenbefressenenen Jugendlichen noch Greeds Antlitz als seine Gestalt plötzlich verschwamm und sich binnen weniger Milisekunden in Luft auflöste. Fußspuren schossen durch den Schnee hinüber zu dem angezapften Bewusstlosen, welcher inzwischen von rötlich gefärbtem Pulver umgeben war. Neben ihm manifestierte sich die mächtige Statur des vernarbten Oberkörpers von Samael. Seine kurzen silbern glänzenden Haare hingen tief ins Gesicht und schattierten jede Mimik. Er blickte wohl zu dem ausblutenden Jungen hinab. Plötzlich hiefte Greed seinen Fuß an und zertrat den Hals des am Boden liegenden. Diese minimale Mühe wurde mit einem knochenbrechendem, knorpelknirschendem und blutfletschendem Gemisch aus Geräuschen belohnt das einem das Ambrosia gefrieren ließ.

Das elende Geräusch weckte erneut das Interesse der Jugendlichen, welche hoffend ihre Blicke wieder zueinander gesucht hatten ehe einer ihrer Freunde das Leben verlor. Ein Opfer für beide Seiten. Als sie mit ihren Augen blinzelten, starrte das Mädchen wieder direkt in das Gesicht des Kanadiers der sich in windeseile wieder direkt vor ihr befand. Erschrocken wich sie zurück und setzte sich auf das mitleidserregend weiche Fleisch des Jungen. Greed lächelte kurz selbstverherrlichend ehe sein harter Griff an ihre Brust zuckte und sie wieder nach vorne zog.

»Ich bin nicht bekannt für meine Geduld, kleine Lady... Dieser Junge dort wurde erlöst. Ihr beide hingegen seid unverletzt. So habt ihr die Wahl ob es so bleibt oder nicht«, flüsterte der verbitterte Kanadier in unheimlichen ruhigen Ton und ließ die Brust des Mädchens los ehe er ein neues Lächeln aufsetzte. »Zugegeben, ich habe gelogen. Das Leben deines Fickers hier ist schon so gut wie vorbei. Aber deins...? Hm...«

Der Körper des Todesengels erhob sich anmutig. Fäuste, welche halbverschlossen neben seiner Hüfte weilten, verschränkten sich vor seiner Brust als sein Blick zu Lacey hinüber wanderte.

»Was meinst du, Tinctoria? Sollen wir sie für ihren Ungehorsam belohnen oder nicht? Sie kam noch nichtmal auf die Idee zu blasen. Aber wer kann es ihr verübeln? Bei diesem hässlichen Kohl zwischen den Beinen...Trotzdem wäre ich für: Nein!«

Und somit wurde Lacey wieder zu dem Guten Polizist die ihre Waffe der Gerechtigkeit in ihrer Hand hielt. Und nicht nur diese Waffe, sondern auch das Leben des Mädchens das als einziger ihr Glauben schenkte. Mit einer lässigen Handbewegung warf Greed das Messer zu Boden. Die Klinge bohrte sich in den Schnee zwischen den Beinen Shawns, knapp unter der Lebensfabrik. Beide Jugendliche bemerkten es nicht, aber dem Gesicht des Kanadiers zu urteilen nach, hatte er sein Ziel verfehlt. Nun konnte man einen leichten Schmollmund auf seinem Gesicht erkennen.

Thema: Insanity Live! [Auftakt-Show '11] 11.01.11
Edge

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28.12.2010 19:50 Forum: Verfügbarkeit

sämtliche In-Ring Aktivitäten meiner Chars sind, wie angekündigt, auf Eis gelegt

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